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Neue Reihe gestartet- CIVES-FLiP #1 online

Studierende präsentieren ihre Projekte aus dem Praxis-
semester

Mit CIVES-FLiP (Forschendes Lernen im Praxissemester) ist jetzt die dritte CIVES-Reihe neben CIVES-Praxistest und CIVES-Forum gestartet. In der Reihe CIVES-FLiP wollen wir gelungene Praxissemester-Projekte von Studierenden einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Die veröffentlichten Beiträge geben exemplarische Einblicke in die Unterrichtsplanung und -praxis, den Methoden- und Medieneinsatz sowie fachliche Lernprozesse und -produkte. Über den individuellen Erkenntnisgewinn einzelner Studierender hinaus kann Forschendes Lernen somit für die Unterrichtsqualität in den sozialwissenschaftlichen Fächern fruchtbar werden.

Auch wenn die Studienprojekte keine repräsentativen Ergebnisse bereitstellen, keine strengen Wissenschaftskriterien erfüllen und nicht verallgemeinerbar sind – es sind authentische Lernprodukte – denken wir von CIVES, dass die in dieser Reihe veröffentlichten Beiträge auch für Dritte, Studierende sowie bereits im Beruf stehende Praktiker*innen, Anregungen für die Lehr-Lern-Prozesse im sozialwissenschaftlichen Fachunterricht bieten können.

Den Auftakt macht Tom Kuhles mit seinem Projekt „Gendergap bei ökonomischen Themen im Politikunterricht – Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt es?“

Ihn interessierten geschlechterabhängige Interessen und er fragte sich: Sind wirtschaftliche Themen tatsächlich eher für Jungen interessant? Und wenn ja, gibt es besonders interessierende ökonomische Inhalte im sozialwissenschaftlichen Unterricht? Für seine Untersuchung entwickelte er einen Fragebogen und befragte 50 Gymnasialschüler*innen schriftlich. CIVES-FLiP#1 dokumentiert die theoretischen Grundannahmen, die Entwicklung des Forschungsdesigns sowie die kritische Reflexion der Ergebnisse.

Der Autor studierte an der Universität Duisburg-Essen die Fächer Sozialwissenschaften und Biologie für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen. Er schloss im Frühjahr 2019 erfolgreich den Master of Education (M. Ed.) ab und absolviert aktuell sein Referendariat.

CIVES-FLiP#1 steht hier zum Download bereit.
Weitere Informationen zu allen CIVES-Reihen und bisher erschienen Beiträgen erhalten Sie hier.
Alle CIVES-Beiträge erscheinen im OpenAccess, vollumfänglich und kostenfrei.

Die Ausbildungseinheit „Praxissemester“ ist eine fundamentale Reform in der Lehrerausbildung. Bereits während des Studiums verbringen die Lehramtsstudierenden knapp ein halbes Jahr an Schule, sammeln unterrichtspraktische Erfahrungen und unternehmen schulpraktische Studien. Das Metaprinzip des „Forschenden Lernen“ sowie das Idealbild eines „reflective practicioner“ sollen bei der weiteren Professionalisierung der Ausbildung und des künftigen Lehrerberufs helfen.

Nähere Informationen zu den Zielen, Abläufen, Hintergründen des Praxissemesters finden Sie im Leitfaden Praxissemester des Zentrums für Lehrerbildung (ZLB) an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Das Praxissemester aus Sicht der Studierenden: „INTENSIV! – Warum es sich auf jeden Fall lohnt“

Der Lehramtsstudent Alexander Brefort, Unterrichtsfächer Sozialwissenschaften und Sport, gibt in seinem Erfahrungsbericht Eindrücke aus seinem Praxissemester im Sommersemester 2018 wieder.

Die lernortübergreifende Zusammenarbeit im Praxissemester – Universität, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und Schulen bilden Lehramtsstudierende gemeinsam aus Im Fach Sozialwissenschaften/Politik/Wirtschaft/Gesellschaftslehre koordiniert die CIVES School seit Beginn des Praxissemesters im Herbst 2014 den fachlichen Austausch aller Ausbilder*innen der drei Lernorte.

Mehr zum SoWi-Fachnetzwerk finden Sie hier.
Bildnachweis:
1) CIVES; 2) Gender, weiblich, männlich; 3) ZLB Praxissemester; 4) Privat; 5) CIVES

Workshop: „Sozialwissenschaften sprachsensibel unterrichten“

Jedes Schulfach hat seine eigenen sprachlichen Strukturen und Anforderungen, die nicht als bekannt vorausgesetzt werden können, sondern im Fach selbst gelernt und geübt werden müssen. Zunehmend wird daher gefordert, dass Fachunterricht sprachsensibler gestaltet werden müsse. Dies gilt auch für den Unterricht in den sozialwissenschaftlichen Fächern: Auch auf das politische Lernen haben Sprachfähigkeiten und Sprachlernen großen Einfluss.

Im Projekt „SchriFT“ der Universitätsallianz Ruhr wird zum Zusammenhang von sprachlichem und fachlichem Lernen geforscht und Unterstützungssysteme für den Unterricht entwickelt.

Der Workshop

In einem Workshop am Mittwoch, den 04.12.2019 bietet Claudia Luft, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt SchriFT sowie an der Professur Didaktik der Sozialwissenschaften einen Workshop für

  • SoWi-Lehrer*innen (SoWi, Politik, Wirtschaft, Gesellschaftslehre, o.ä.)
  • unabhängig ob mit Facultas oder fachfremd
  • Sek I und Sek II
  • und SoWi-Ausbilder*innen von Lehrkräften an ZfsLen an*.
*Lehrkräfte und ZfsL-Fachleitungen aus dem SoWi-Praxissemester-Fachverbund der UDE-Ausbildungsregion werden bei der Anmeldung vorrangig berücksichtigt. Bei offenen Plätzen können weitere Interessierte gerne teilnehmen.


    Das Programm umfasst folgende Punkte:
    1. Wofür ist Sprache im Fachunterricht relevant? Eine kurze theoretische Einführung zum Stand der Forschung und dem Potenzial sprachsensibler Unterrichtsgestaltung

    2. Konkrete Möglichkeiten der Schreibförderung: Anhand eines textsortenbasierten Lehr-Lern-Zyklus erläutert die Referentin anschauliche Unterrichtsbeispiele

    3. Wie kann ich meinen eigenen Unterricht sprachsensibler gestalten? In einer Arbeitsphase werden konkrete Unterrichtsbeispiele erprobt und reflektiert sowie eigene Ideen entwickelt

    4. Diskussion von Chancen, Herausforderungen und Realisierungsmöglichkeiten


Claudia Luft Die Veranstaltung findet von 15:00 bis 18:30 Uhr (inkl. 30 Minuten Pause) in den Uni-Räumen der Weststadttürme (12. Etage, Raum C.12.12) statt, Berliner Pl. 6-8, 45127 Essen.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Kosten werden für Sie von der CIVES! School of Civic Education übernommen.

Die Anzahl der Teilnahmeplätze ist auf 20 Personen begrenzt. Eine Anmeldung über das untenstehende Online-Formular ist erforderlich. Die Anmeldungen werden nach Datum ihres Eingangs berücksichtigt. Lehrkräfte und ZfsL-Ausbilder*innen des SoWi-Praxissemester-Verbunds in der UDE-Ausbildungsregion werden hierbei vorrangig aufgenommen. Es wird mit einer Warteliste gearbeitet. Bei offenen Plätzen können weitere Interessierte nachrücken.

Alle Infos auf einen Blick finden Sie im Kurzflyer zum Workshop.

Die Referentin

Claudia LuftClaudia Luft ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Didaktik der Sozialwissenschaften bei Prof. Dr. Sabine Manzel sowie im BMBF-Projekt „SchriFT II: Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen“. Bei der CIVES! School of Civic Education betreut sie die CIVES-Reihen (Unterrichtsmaterial, Kurzanalysen, didaktische Kommentare, etc.)

Ihre neuste Veröffentlichung zum Thema „Förderung von Urteilskompetenz im Unterricht“ im CIVES-Forum#7 ist hier verfügbar.

Weitere Veröffentlichungen sind u.a.:

  • CIVES-Praxistest#6 mit Farina Nagel, Sabine Manzel – Unterrichtsentwurf „Gewaltenteilung, oder: Alle Macht in einer Hand?“ Schaubilder im sprachsensiblen Politikunterricht
  • CIVES-Forum#3 mit Sabine Manzel, Farina Nagel – Scaffolding als Unterstützungssystem im sprachsensiblen Fachunterricht – Ansätze einer textsortenorientierten Sprachbildung im Politikunterricht

Bei Fragen zum Workshop schreiben Sie gerne eine Email an
veranstaltungen@cives-school.de.

Anmeldung

Für eine verbindliche Anmeldung füllen Sie bitte das nachfolgende Formular aus.
Sie erhalten mit einigen Tagen Abstand eine Rückmeldung.
Anmeldeschluss ist der 03. November 2019.

Bitte achten Sie beim Ausfüllen auf korrekte Schreibweise etc. Die von Ihnen angegebenen Daten werden für Teilnahmebescheinigungen sowie für ggf. wichtige Vorabinformationen verwendet.


* erforderliche Felder

Flucht und Asyl aus der Sicht von Schüler*innen

Dr. Farina Nagel untersuchte die politischen Werthaltungen von Jugendlichen

Flucht und Asyl sind zwei Megathemen unserer Gegenwartsgesellschaft. In der Öffentlichkeit werden sie seit mehreren Jahren kontrovers diskutiert – doch wie denken junge Menschen hierüber?

Mit dieser Frage setzte sich Dr. Farina Nagel in ihrer Dissertation zum Thema „Wir und die „Flüchtlinge“ – Politische Werthaltungen von Jugendlichen zu Flucht und Asyl“ auseinander, welche im April 2019 im Universitätsverlag erschienen ist (Zugriff zur kostenfreien Online-Ressource hier über die UB).

Farina Nagel untersuchte in ihrer Studie 36 Schülertexte sowie fünf Gruppendiskussionen an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen. Ausgangspunkt für die Einzelarbeiten und die Gruppendiskussionen der Schüler*innen war eine entsprechende Entscheidungsurteil-Aufgabe. Es wurden vier Typen von Werthaltungen identifiziert. Effizienz und Legitimität konnten als wichtige Kriterien der politischen Urteilsbildung im Politikunterricht nachgewiesen werden.

Die Forschungsarbeit ermöglicht einen Blick auf das Verhältnis zwischen expliziten Werturteilen, impliziten Werthaltungen und die Wissensbestände, auf die die Jugendlichen in der Gruppendiskussion zurückgreifen. Farina Nagel leitet aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für Schule und Unterricht ab. So betont sie die Bedeutsamkeit von Raum und Zeit für tagesaktuelle Themen im Unterricht, die notwendige Sensibilität von Lehrkräften gegenüber der Heterogenität und möglichen Diskriminierungserfahrungen ihrer Schüler*innen sowie den Blick auf vorhandene Wissensbestände von Jugendlichen als Ressource.

Dr. Farina Nagel promovierte Ende 2018 bei Prof. Dr. Sabine Manzel am Lehrstuhl Didaktik der Sozialwissenschaften. Sie arbeitete von 2014 bis 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Forschungsprojekt SchriFT an der Universität Duisburg-Essen und im Anschluss für den Verein Transfer für Bildung e.V. Aktuell ist sie wissenschaftliche Referentin für den Bereich Bildung beim Regionalverband Ruhr und u.a. im Netzwerk Fluchtforschung aktiv.

    Weiterführende Hinweise
  • zum Thema siehe auch unseren CIVES-Praxistest #7 zu „Migration als globales Phänomen – Anregungen für die Unterrichtsplanung“ (Dennis Neumann und Glaucia Peres da Silva)
  • von Farina Nagel sind auch CIVES-Forum#3Scaffolding als Unterstützungssystem im sprachsensiblen Fachunterricht“ sowie sowie CIVES-Praxistest #6 „‘Gewaltenteilung, oder: Alle Macht in einer Hand?‘ – Schaubilder im sprachsensiblen Politikunterricht“ erschienen

Fachdidaktische Forschung international

Prof. Sabine Manzel ist Gastwissenschaftlerin am
Institute of Education des University College London (UCL)

Die internationale Vernetzung von politischer Bildung und politikdidaktischen Fragestellungen war in der vergangenen Woche gleich mehrfach ein Thema.
Bei der 20. Jahrestagung der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) diskutierten Forscher*innen und Praktiker*innen zu „Politische Bildung in internationaler Perspektive“.

Prof. Dr. Sabine Manzel, wissenschaftliche Leiterin der CIVES! School of Civic Education an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der UDE war zeitgleich an das Institute of Education (IOE) der University College London (UCL) eingeladen. Dort fand am 14. Juni die International Conference for Education and Democratic Citizenship (ICEDC) zum Thema Menschenrechtsbildung und Demokratiekompetenz statt. In ihrem Vortrag ging sie auf die Förderung von Urteilsfähigkeit im Unterricht als Voraussetzung für Partizipation ein und tauschte sich hierzu mit den internationalen Fachkolleg*innen aus.

Im kommenden Wintersemester 2019/20 wird Prof. Sabine Manzel die europäische Vernetzung der fachdidaktischen Forschung und politischen Bildung noch weiter vorantreiben. Sie forscht und lehrt dann bis Frühjahr 2020 in London an der UCL am renommierten Institute of Education (IOE).

Das University College London (UCL) gehört zu den angesehensten Universitäten weltweit. Im Februar 2019 belegte das Institute of Education bei den QS World University Rankings zum sechsten Mal Platz 1 und ist damit internationaler Spitzenreiter im Bereich Bildung.

Dies Academicus 2019

Dorothee Gronostay wird für herausragende
wissenschaftliche Leistungen gewürdigt

Einmal jährlich – am sogenannten dies academicus – werden die besten Promovend*innen und Absolvent*innen der Universität Duisburg-Essen gewürdigt.

Für die Fakultät für Gesellschaftswissenschaften erhielt in diesem Jahr Dr. Dorothee Gronostay für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen die Auszeichnung. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie gratulierten ihr der Universitätsrektor Prof. Dr. Ulrich Radtke und die Prorektorin für Studium und Lehre Prof. Dr. Isabell von Ackeren zum Promotionspreis.

Die Video-Präsentation von Dorothee Gronostay finden Sie hier:

Fotos zur Preisverleihung finden Sie hier.

Die Fachdidaktikerin Dorothee Gronostay forschte und lehrte von 2011 bis Anfang 2019 an der Professur für Didaktik der Sozialwissenschaften von Prof. Dr. Sabine Manzel. Ihre Promotion zum Thema „Argumentative Lehr-Lern-Prozesse im Politikunterricht. Eine Videostudie“ ist als Monographie im Springer Verlag erschienen und enthält drei empirische Teilstudien zum Thema.

Im April 2019 wechselte Dr. Gronostay an die Technische Universität Dortmund, wo sie die Junior-Professur für empirische Politikdidaktik innehat. Mehr Informationen hier.

Wir gratulieren Dorothee Gronostay herzlich zur Auszeichnung und wünschen ihr weiterhin für ihre Forschung viel Erfolg.

CIVES-Forum #7 erschienen

Förderung von Urteilskompetenz im Unterricht

Die 7. Ausgabe von CIVES-Forum richtet den Blick auf eine der schwierigsten Aufgaben des Politik-/Gesellschaftslehre-/Sozialkunde-Unterrichts: den systematischen Aufbau von Urteilskompetenz. Politische Urteilsbildung gilt als Kernziel des Politikunterrichts und zählt zu den notwendigen Kompetenzen einer/s mündigen Bürgers*in.

Während allgemein zum Thema Sprachbildung im Fachunterricht vermehrt geforscht wird, ist über die einzelnen sprachlichen Handlungen bei der politischen Urteilsbildung noch wenig bekannt. Welche sprachlichen Mittel sind für politische Urteile notwendig? Wie können sie auf unterschiedlichen Niveaus und verschiedenen Sekundarstufen gefördert werden? Welche Operatoren begünstigen den Kompetenzzuwachs von Schüler*innen bei einzelnen Urteilsschritten?

Diesen Fragen widmet sich Claudia Luft in CIVES-Forum #7. Sie beleuchtet in ihrer Arbeit die Relevanz von Sprache im Fachunterricht, differenziert das Urteilen einerseits als fächerübergreifende und anderseits als fachspezifische Kompetenz und betrachtet den Umgang mit Sach- und Werturteilen im Politik-/GL-/SoWi-Unterricht. Zur Überprüfung theoretischer Überlegungen analysiert sie reale sprachliche Handlungsmuster in Argumentations- und Urteilsbildungsprozessen von Schüler*innen mithilfe von Transkripten.

Claudia Luft verknüpft ihre Untersuchungsergebnisse mit den NRW-Kernlehrplänen für den SoWi-/Politik-Unterricht und stellt erste Ideen vor, wie Urteilskompetenz in Verbindung mit sprachlichem Lernen im Politikunterricht gefördert werden könnte.

Die Autorin ist Absolventin der UDE (Master of Education GyGe, Deutsch und Sozialwissenschaften) und promoviert aktuell bei Prof. Dr. Sabine Manzel. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt SchriFT II forscht sie zu Sprachförderung im Politikunterricht und Politischer Urteilsbildung.

SchriFT II – Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen – Eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit von fachübergreifender und fachspezifischer Schreibförderung in kooperativen Settings

Das Projekt ist ein Beitrag zur interdisziplinären empirischen Unterrichtsforschung und wird im Rahmen der UAR gemeinsam von den fachdidaktischen Lehrstühlen der Geschichte, Sozialwissenschaften, Technik sowie der Turkistik an der Universität Duisburg-Essen und dem fachdidaktischen Lehrstuhl für Physik an der Universität Bochum unter Leitung des Instituts Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der Universität Duisburg-Essen durchgeführt und schließt an das von 2014-2017 durchgeführte Forschungsprojekt Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen an.

https://www.uni-due.de/schrift/

Einladung zum SoWi-Alumni-Abend

Treffen am 04.07.2019 auf dem Campus Essen

Für alle Absolvent*innen des Lehramts Sozialwissenschaften an der UDE sowie aktuelle Masterstudierende ab dem 3. Fachsemester organisiert die CIVES School am Donnerstagabend, den 4. Juli einen kleinen Alumni-Abend am Campus Essen.

Ob gerade im Referendariat, schon mitten im Schuldienst oder kurz vor Studienabschluss – im geschäftigen Alltag fehlt manchmal die Zeit zum Austausch.

Wer den Kontakt zur Uni halten möchte und Lust hat, ehemalige Kommilitonen wieder zu sehen, der und die sei herzlich eingeladen, dabei zu sein!

Wir würden uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen & Euch freuen.

Für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung bei Laura Möllers erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Anmeldeschluss ist der 13.06.19.

Jugend und Europa

Diskussionsrunde am Mataré-Gymnasium zu den Identifikationspotenzialen Europas

Wie können sich Jugendliche politisch in der EU engagieren? Wäre ein Wahlrecht ab 16 Jahren sinnvoll? Wie sieht die Zukunft der EU aus?

Diese Fragen waren Teil der Podiumsdiskussion zum Thema „Europa im Herzen? Eine Debatte zu den Identifikationspotentialen der Europäischen Union“ am 17. Mai 2019 am Mataré-Gymnasium Meerbusch. Die Veranstaltung war Höhepunkt der Jubiläumswoche, in der die Schule ihr 10-jähriges Bestehen als Europaschule feierte.

Den Fragen der Schüler*innen stellten sich Meerbuschs Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, der Siegener Soziologie-Professor Christian Lahusen sowie Dr. Matthias Beermann von der Rheinischen Post. Weiterhin nahmen Horst Kraft von Attac Düsseldorf, der evangelische Pfarrer Wilfried Pahlke, Heike Xhonneux, Beraterin bei Euregio Rhein-Maas-Nord, sowie Laura Möllers, Geschäftsführerin der CIVES! School of Civic Education der Universität Duisburg-Essen an der Debatte teil.

Vorbereitet und moderiert wurde die Diskussion von Schüler*innen der Oberstufe. Zentrale Aspekte der Debatte waren u.a. die politische Motivation, Kompetenzen und Beteiligungsmöglichkeiten von jungen Menschen unter 18 Jahren. Weitere Themen waren das Abstimmungsverhalten beim Brexit-Votum; die Bewegung „Fridays4Future“ sowie das Konzept „Europa“ in Unterricht, Alltag und als Teil eines Lebensgefühls sowie einer hybriden Identität.

Von besonderer Bedeutung für die Jugendlichen war das fehlende Wahlrecht ab 16 Jahren bei der Europawahl. Ein Großteil der Schüler*innen forderten das Mitbestimmungsrecht per Wahl ab 16 Jahren mit Blick auf die wachsende Generationenungerechtigkeit politischer Entscheidungen.

Auch mehrere der Podiumsdiskutant*innen sprachen sich klar für ein Wahlrecht ab 16 Jahren aus. So auch Laura Möllers, die auf die Projekte U18– sowie die Juniorwahl verwies. Sie forderte allerdings in diesem Zusammenhang auch gleichzeitig intensivere (vgl. Gökbudak/Hedtke „Ranking Politische Bildung“ 2017 & 2018) sowie qualitativ bessere politische Bildung (vgl. Ergebnisse für NRW in ICCS-Studie 2016).

Über die Debatte berichtete auch die Rheinische Post.

Wir bedanken uns für die Einladung und wünschen dem Mataré-Gymnasium weiterhin viel Erfolg für ihre Europa-Projekte!

Dr. Gronostay jetzt an der
TU Dortmund

Juniorprofessorin für empirische Politikdidaktik

Zum aktuellen Sommersemester wurde Dr. Dorothee Gronostay als Juniorprofessorin für Didaktik der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt empirische Politikdidaktik an die Technische Universität Dortmund berufen. Sie arbeitet dort am Institut für Didaktik integrativer Fächer (IDIF).

Dorothee Gronostay promovierte im Mai 2018 bei Prof. Dr. Sabine Manzel (Zweitkorrektor: Prof. Dr. Hermann-Josef Abs) an der Universität Duisburg-Essen zum Thema „Argumentative Lehr-Lern-Prozesse im Politikunterricht. Eine Videostudie“. Ihre Monographie ist kürzlich im Springer VS Verlag in der Reihe Empirische Forschung in den gesellschaftswissenschaftlichen Fachdidaktiken erschienen. Die Arbeit hat drei empirische Teilstudien zum Gegenstand, welche 1) Sequenzmuster argumentativer Abwägung identifizieren, 2) Wirkungen eines fachspezifischen Argumentationstrainings auf die Diskussionsqualität überprüfen sowie 3) Effekte von Persönlichkeitsmerkmalen und zugewiesenen Diskussionspositionen (pro/kontra) auf die Diskussionsbeteiligung und persönliche Position der Schüler*innen zu einer politischen Streitfrage untersuchen. Das Buch ist auch als Ebook im OpenAccess verfügbar.

Neben Forschung und Lehre an der Professur Didaktik der Sozialwissenschaften von Prof. Sabine Manzel, arbeitete Dorothee Gronostay zudem zuletzt im BMBF-geförderten Projekt ProViel (Qualitätsoffensive Lehrerbildung) und entwickelte und validierte einen raschskalierten Test zur Erhebung des Professionswissens im Fach Sozialwissenschaften.

Ihre weiteren Forschungsschwerpunkte sowie Folien zu einem Vortrag im Rahmen der IZfB-Ringvorlesung können Sie hier nachlesen.

Wir werden Dorothee Gronostay hier in Essen sehr vermissen, bedanken uns für die wunderbaren Jahre enger Zusammenarbeit und wünschen ihr von Herzen alles erdenklich Gute. Wir freuen uns, im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr auf weitere gemeinsame Projekte für die politische Bildung.

Frühjahrs-Absolventenfeier

Lehramtsstudierende feiern ihren
M.Ed.-Abschluss

Am 5. April 2019 verabschiedete das Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) in einer feierlichen Zeremonie die neuen Absolventinnen und Absolventen in den Lehramts-Studiengängen.

Hierunter waren natürlich auch wieder Kandidatinnen und Kandidaten des Fachs Sozialwissenschaften, z.B. Tom Kuhles, Elena Kuhnert, Janne Pohlmann, Kathrin Schmidt, denen stellvertretend für die Fakultät Gesellschaftswissenschaften der Studiengangsbeauftragte Dr. Dennis Neumann sowie Laura Möllers von der CIVES! School of Civic Education ganz herzlich gratulierten.

Eine besondere Ehrung erfuhr Kathrin Schmidt bei dieser Feier. Sie wurde als Jahrgangsbeste der Schulform HRSGe ausgezeichnet (Unterrichtsfächer Sozialwissenschaften und Deutsch) und erhielt für ihre exzellenten Noten viel Applaus. Auch wir gratulieren Kathrin Schmidt ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg.

Frau Schmidt startet nach den Osterferien wie die meisten Absolvent*innen direkt in die Phase Zwei – den Vorbereitungsdienst. Ab Mai heißt es dann: Volles Eintauchen in die Schul- und Unterrichtspraxis und die konkrete Arbeit mit den eigenen Schüler*innen.

Wir sagen allen Absolventinnen und Absolventen „Herzlichen Glückwunsch zum Master of Education“ und wünschen ihnen für die zweite Ausbildungsphase an ZfsL und Schule viel Erfolg, Freude und alles Gute!

Bildnachweis:
Bilder 1,2 – ZLB/UDE
Bild 3 – eigenes Bild CIVES/UDE

Digitales Unterrichtsmaterial zum Inhaltsfeld „Wirtschafts-
politik“

Workshop zu OER in der sozioökonomischen
Bildung


Digitalisierung und offene Lehr-/Lernmittel sind aktuelle Bildungstrends. Gerade auch im sozialwissenschaftlichen Unterricht bieten sich offene, digitale Unterrichtsmaterialien (Open Educational Resources: OER) für eine interaktive Vermittlung an.

Doch bislang bleibt das Angebot im Bereich SoWi überschaubar. Daher entwickelt das Institut für Sozioökonomie an der Universität Duisburg-Essen im Rahmen eines vom Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) geförderten Projekts ein offenes Lehrmittel für das Inhaltsfeld „Wirtschaftspolitik“ in der Sekundarstufe II.

Das Besondere: Durch offene Lizenzen können Lehrkräfte das Material nicht nur kostenlos benutzen, sondern auch eigenständig in vielfältiger Form an ihre Bedarfe anpassen. Interaktive Elemente, die mit H5P und Geogebra gestaltet werden, ermöglichen den Nutzer*innen, diese an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen.

In einem kostenfreien Workshop für SoWi-Lehrer*innen, Studierende und Ausbilder*innen von Lehrkräften an Unis und ZfsLen am 6. Februar gaben Julian Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfSO und Mit-Entwickler des Lehrmittels, sowie Khesrau Behroz, Project Manager bei iRights.Lab, konkrete Einblicke in Aufbau, Konzept und Technik des neuen Lehrmittels.

Die Teilnehmenden konnten dabei eine Demo-Version selbst ausprobieren und in offener Atmosphäre vielfältige Fragen zur praktischen Umsetzung mit den Referenten besprechen.

Die Präsentationsfolien des Workshops können Sie einsehen:
Screenshot

Der Release des neuen Lehrmittels findet demnächst statt. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website sowie in unserem Newsletter, auf Facebook oder Twitter.

Weiterführender Hinweis:
In einer FGW-Studie vom Oktober 2017 analysieren Dr. Maximilian Heimstädt von der Universität Witten-Herdecke und Prof. Dr. Leonhard Dobusch von der Universität Innsbruck die „Perspektiven von Open Educational Resources (OER) für die (sozio-)ökonomische Bildung an Schulen in NRW und in Deutschland“.

Der Workshop war eine gemeinsame Veranstaltung von:

Cives Logo

Ifso

Gefördert durch:

Wie sieht Europas Zukunft aus? –
Europawahl 2019

Ratgeber bündelt Fakten und Besonderheiten

In gut zwei Monaten ist es soweit: Vom 23. bis 26. Mai 2019 wählen die Bürger*innen der Europäischen Union zum neunten Mal das Europäische Parlament. Die Europawahl 2019 findet in unruhigen Zeiten statt. Die wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Turbulenzen des letzten Jahrzehnts, die europäische Migrationsfrage, Auswirkungen neuer Technologien auf Gesellschaft, Arbeit und Sicherheitsfragen und der geplante Austritt Großbritanniens aus der EU haben die Grundlagen der europäischen Integration erheblich erschüttert. Wahlerfolge von EU-Systemkritik übenden Populisten – rechts wie links – zeigen, dass die Zeiten breiter politischer Mehrheiten für ein zukunftsorientiertes Europa vorbei sind. Das wird den europäischen Wahlkampf 2019 entscheidend beeinflussen.

Prof. Dr. Michael Kaeding, Stefan Haußner und Dr. Julia Schmälter vom Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Integration und Europapolitik an der Universität Duisburg-Essen haben zur gebündelten Übersicht einen Europawahlratgeber verfasst. Das Buch macht die Bedeutung der Wahl deutlich, liefert Argumente für die Teilnahme, unterstützt Bürger*innen darin, informiert an der Wahl teilzunehmen, und hilft, das politische System der EU noch besser zu verstehen.

Neben den Fakten und Besonderheiten der Europawahl 2019 bietet das Buch zudem einen Ausblick auf die Zukunft der EU und hilft deutschsprachigen Leser*innen, die Perspektiven der anderen Europäer*innen einzunehmen.

Das Buch ist im Wochenschau Verlag erschienen und steht über die Landeszentralen für politische Bildung, z.B. von Nordrhein-Westfalen, mittels Open Access als frei zugängliches eBook zur Verfügung.

Fachdidaktik-Forscher*innen
unterwegs

Vorlesungsfreie Zeit = Konferenzzeit. So lautet die eherne Gleichung im Universitätsbetrieb. Und so sind auch in diesem Februar und März die Forscher*innen an der Professur der Didaktik der Sozialwissenschaften der Universität Duisburg-Essen auf Reisen durch die Bundesrepublik.

Jahrestagung der Gesellschaft für Empirische
Bildungsforschung (GEBF)

Vom 25. bis 27. Februar präsentierten und diskutierten die Forscher*innen bei der GEBF-Jahrestagung zum Thema „Lehren und Lernen in Bildungsinstitutionen“ neue Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeiten.
In der Sektion Lehrerbildung und Fachwissen präsentierten Prof. Dr. Sabine Manzel und die frisch gebackene Juniorprofessorin Dr. Dorothee Gronostay (TU Dortmund) ein neues Testinstrument zur Diagnostik des Professionswissens von Lehramtsstudierenden, welches derzeit im UDE-Projekt ProViel (Qualitätsoffensive Lehrerbildung) entwickelt und validiert wird.

Matthias Sowinski, Doktorand im SUSeI-Graduiertenkolleg, übernahm den Chair der Sektion Politik und Gesellschaft im Unterricht und präsentierte selbst seine Forschungsarbeit zur Diagnose von Schülervorstellungen zum Fachkonzept Wahlen.

Bei der GEBF-Nachwuchstagung stellte der wissenschaftliche Mitarbeiter Frank Eike Zischke sein Promotionsprojekt zur Planungsfähigkeit von Lehramtsstudierenden im Praxissemester in Bezug auf kognitiv aktivierende Lernaufgaben vor (siehe Poster unten). Patrick Motté, Doktorand im BMBF-geförderten Projekt CASSIS, präsentierte die Ergebnisse der Pilotierung eines sozialwissenschaftlichen Fachwissenstests, der zusammen mit weiteren Variablen Erklärung für Studienabbruchsneigungen bieten soll (siehe Poster unten).

Mehr Informationen zum Programm der GEBF 2019 hier.

Tag der Bildungsforschung am Interdisziplinären Zentrum für
Bildungsforschung (IZfB) der UDE

Räumlich gesehen ein „Heimspiel“ war der Tag der Bildungsforschung am IZfB in Essen. Die Forscher*innen an der Professur Didaktik der Sozialwissenschaften der UDE sind allesamt aufgrund ihrer interdisziplinären Forschungsausrichtung in diesem Netzwerk aktiv. Prof. Dr. Sabine Manzel ist Mitglied des IZfB-Vorstands.
In Workshops, Ringvorlesungen, Kolloquien und beim Tag der Bildungsforschung werden hier regelmäßig Forschungsarbeiten vorgestellt und kritisch-konstruktiv diskutiert.
Der diesjährige Tag der Bildungsforschung wurde gemeinsam mit der gleichnamigen Einrichtung an der Humboldt-Universität zu Berlin veranstaltet und bildete den Auftakt einer Kooperation beider Institutionen.

Mehr zum Profil des IZfB an der UDE hier.

Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (GDSU)

Vom 7. bis 9. März findet die GDSU-Jahrestagung zum Thema „Brüche und Brücken – Übergänge im Kontext des Sachunterrichts“ an der Leuphana-Universität Lüneburg statt. Matthias Sowinski stellt hier die Ergebnisse seines Dissertationsprojekts vor und beleuchtet in einem Vortrag die „Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Studierenden mit den Fächern Sachunterricht (Primarstufe) und Politik (Sekundarstufe I): Fachwissen, Diagnosefähigkeit, Berufswahlmotivation und Selbsteinschätzung von Lehramtsstudierenden“.

Mehr Informationen zum Programm der GDSU2019 hier.

Bundeskongress politische Bildung (bpb)

Der 14. Bundeskongress Politische Bildung findet zeitgleich vom 7. bis 9. März 2019 in Leipzig statt und steht unter dem Titel „Was uns bewegt. Emotionen in Politik und Gesellschaft“.

In 13 thematischen Sektionen werden kontroverse Gesellschaftsdiagnosen, wissenschaftliche Ergebnisse, politische und gesellschaftliche Herausforderungen sowie fachliche Fragen zum Thema Emotionen vorgestellt und diskutiert.

Prof. Dr. Sabine Manzel diskutiert in der Sektion 7 mit anderen Expert*innen zum Thema „Emotionen in politischen Bildungsprozessen: Welchen Einfluss haben sie?“.


Alle Informationen zu BUKO-Programm, Referenten, Thesenpapieren u.v.m. hier.

Interdisziplinäre Schwerpunkttagung „Sprache in fachlichen Lehr-Lern-Prozessen“

Sprache ist ein zentrales Element in allen fachlichen Lehr-Lern-Prozessen und das Zusammenspiel von sprachlichem und fachlichem Lernen wird in vielen verschiedenen Forschungsdisziplinen untersucht. Auch die UDE widmet sich mit dem Projekt SchriFT diesem Erkenntnisinteresse. Claudia Luft, wissenschaftliche Mitarbeiterin, stellt das Forschungsvorhaben im Rahmen der Pre-Conference der Interdisziplinären Schwerpunkttagung „Sprache in fachlichen Lehr-Lern-Prozessen“ am 15./16. März an der Leuphana-Universität in Lüneburg vor.

Weitere Informationen zu dieser Tagung hier.

Weitere Informationen zur Forschung an der Professur der Didaktik der Sozialwissenschaften der UDE hier.

Aktuelle Tagungsposter von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Lehrstuhls:

*Bilder ©: 1 sowie 3-5 (Collage): eigene Fotos; 2: GEBF; 6: IZfB/UDE; 7: bpb; 8: Pixabay
*Poster ©: Jeweils angegebene Personen

Zehnter Austausch zum Praxis-
semester

SoWi-Fachnetzwerk stellt Beispiel für gelungene Vernetzung der Lernorte vor

Zweimal im Jahr, meist im Februar und September, tauschen sich die Ausbilder*innen im Lehramt SoWi, d. h. Fachdidaktik-Dozierende der Uni, Fachleiter*innen der ZfsL’en und interessierte Lehrer*innen an den Praxissemester-Schulen zur gemeinsamen Ausbildungsphase im Master of Education, dem Praxissemester, aus fachlicher Perspektive aus.

Das kleine Jubiläum – das mittlerweile zehnte Treffen – fand in einem besonderen Rahmen statt, nämlich innerhalb der sogenannten Facharbeitsgruppen (FARG)-Tagung des Zentrums für Lehrerbildung (ZLB) an der UDE. Klicken Sie hier für den ZLB-Tagungsbericht sowie die Bildergalerie.


 
Hierbei hatten stellvertretend für das gesamte SoWi-Fachnetzwerk Laura Möllers von der CIVES School, Dr. Dennis Neumann, Studiengangmanager an der Professur Didaktik der Sozialwissenschaften, Ausbildungslehrer Andreas Neugebauer von der Anne-Frank-Gesamtschule Rheinkamp sowie Jens Wollmann, SoWi-Fachleiter für HRSGe am ZfsL Essen die Ehre, die Praxissemester-Vernetzungsarbeit im Fach Sozialwissenschaften dem Publikum vorzustellen.


 
Im Anschluss ging es im Workshop-Format weiter. Die SoWi-Vertreter*innen stellten aus jeweiliger Lernort-Perspektive die inhaltliche Arbeit mit den Studierenden dar und diskutierten die verschiedenen Deutungen von Begrifflichkeiten. Für das nächste Treffen vereinbarte das Fachnetzwerk, das Meta-Thema des „Forschenden Lernens“ erneut in den Blick zu nehmen.

Wir bedanken uns bei den Teilnehmer*innen für Ihr Engagement und freuen uns auf die Fortführung der gemeinsamen Zusammenarbeit!

Das nächste Treffen findet wieder im September statt, interessierte SoWi-Ausbilder*innen sind herzlich hierzu eingeladen und melden sich bei Interesse bitte bei Laura Möllers.

Austauschtreffen zum PraxissemesterVernetzungDie CIVES School initiiert seit ihrer Gründung im Oktober 2014 einen fachlichen Austausch der drei Lernorte, die im Praxissemester zusammen wirken. Um das neue Praxissemester stetig besser in die SoWi-Lehramtsausbildung zu integrieren, treffen sich regelmäßig die Uni-Dozierenden, die Fachleitungen der beteiligten Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) sowie die betreuenden Lehrkräfte an den Praxisschulen in der UDE-Ausbildungsregion. Beteiligte Ausbilder/innen an den Praxisschulen sind herzlich zu diesen Treffen eingeladen und werden gebeten, sich bei Interesse mit Laura Möllers in Verbindung zu setzen.

Alle Bilder: © ZLB/UDE

Exkursion zum Landtag NRW

Lehramtsstudierende zu Gast bei
„Jugend & Parlament“

Wie können Schüler*innen im Unterricht für Politik und Demokratie begeistert werden? Welche außerschulischen Angebote gibt es, die Lehrkräfte hierbei unterstützen? Welche Bedeutung haben Exkursionen für das politische Lernen?

Diese und weitere Fragen diskutierten Teilnehmende im Rahmen des Seminars „Vorbereitung Berufsfeldpraktikum“ im Fach Lehramt Sozialwissenschaften. Die Studierenden widmeten sich der politischen Bildung in außerschulischen Lehr-Lern-Prozessen und an außerschulischen Lernorten. Die Makromethoden „Planspiel“ sowie „Erkundung“ und deren fachdidaktische Prinzipien, Chancen und Schwierigkeiten wurden hierbei näher fokussiert. Anfang Januar besuchten sie dann selbst den Landtag Nordrhein-Westfalens und informierten sich im Referat Öffentlichkeitsarbeit bei Wibke Busch über die Jugendangebote des Landtags, wie z.B. der Jugend-Landtag, der meist im Juni als großes Planspiel angeboten wird.
Neben dem Gespräch erhielten die Studierenden bei der Exkursion Einblicke in die Abläufe und Geschichte des Landesparlaments.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Busch und Herrn Schneider für ihre Zeit und die spannenden Gespräche.