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Schüler*innen in SoWi/Politik/
Wirtschaft sprachlich UND
fachlich fördern

Zwei neue Veröffentlichungen von Sabine Manzel und
Farina Nagel erschienen

Cover_Sammelbände

Schule und Unterricht sind von sprachlicher Heterogenität geprägt. Die Frage, wie Lehrer*innen produktiv mit dieser Vielfalt umgehen können, ist mittlerweile zu einem der wichtigsten Querschnittsthemen der Lehrkräftebildung geworden.

An der Universität Duisburg-Essen und der Universitätsallianz Ruhr wird hierzu seit mehreren Jahren im Rahmen des interdisziplinären BMBF-Projekts SchriFT geforscht.

Jetzt sind zwei neue Bücher erschienen, die sowohl die theoretischen Grundlagen der Zusammenhänge von sprachlichem und fachlichem Lernen übersichtlich darstellen als auch erste Forschungsergebnisse und Förderkonzepte präsentieren.

In dem Beitrag „Politik/Gesellschaftslehre, Sekundarstufe I: Textsortenbasierte Schreibförderung im sozialwissenschaftlichen Unterricht“ von Prof. Dr. Sabine Manzel und Dr. Farina Nagel stehen sprachliche Handlungen im Fach Politik/Gesellschaftslehre in NRW im Fokus.

Collage_Manzel_Nagel

Anhand eines textsortenspezifischen Ansatzes werden fachliche Ziele, sprachliche Handlungen und Mittel identifiziert, entschlüsselt und auf fachliche Umsetzungen durch Scaffolding und den Genre Cycle eingegangen.

Der Band „Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen“ (2019) von Heike Roll, Markus Bernhardt, Christine Enzenbach, Hans E. Fischer, Erkan Gürsoy, Heiko Krabbe, Martin Lang, Sabine Manzel und Isil Uluçam-Wegmann präsentiert die Forschungsergebnisse des Projekts „Schrift I“. Sabine Manzel und Farina Nagel betrachten in ihrem Beitrag „Sprachliches Lernen und Wissenserwerb im Politikunterricht – empirische Hinweise für eine fachspezifische Sprach- und Schreibförderung“.


SchriFT II – Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen – Eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit von fachübergreifender und fachspezifischer Schreibförderung in kooperativen Settings

Das Projekt ist ein Beitrag zur interdisziplinären empirischen Unterrichtsforschung und wird im Rahmen der UAR gemeinsam von den fachdidaktischen Lehrstühlen der Geschichte, Sozialwissenschaften, Technik sowie der Turkistik an der Universität Duisburg-Essen und dem fachdidaktischen Lehrstuhl für Physik an der Universität Bochum unter Leitung des Instituts Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der Universität Duisburg-Essen durchgeführt und schließt an das von 2014-2017 durchgeführte Forschungsprojekt Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen an.

https://www.uni-due.de/schrift/

Ansprechpartnerin für Politik/SoWi/GL/Wirtschaft:
Claudia Forkarth, M.Ed.

Sammelbände:

Peuschel, Kristina, & Burkard, Anne. (2019). Sprachliche Bildung und Deutsch als Zweitsprache in den geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern. Tübingen: Narr Francke Attempto. https://t1p.de/u2u7

Roll, Heike & Bernhardt, Markus (Hrsg.) (2019). Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen: Empirische Befunde aus den Fächern Geschichte, Physik, Technik, Politik, Deutsch und Türkisch. Münster; New York: Waxmann. https://t1p.de/tjsh

SoWi-Fachnetzwerk tauscht sich beim Tag der Lehrerbildung aus

Zweite Praxissemester-Fachtagung zum Thema Forschendes Lernen

Einmal im Jahr findet der Tag der Lehrerbildung an der Universität Duisburg-Essen statt. Ausgerichtet vom Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) gab es am 19. Februar 2020 gleich „2in1“ – ein Veranstaltungsdoppelpack, denn angeschlossen an den Tag der Lehrerbildung fand die zweite Facharbeitsgruppen (FARG)-Tagung zum Praxissemester statt.

Im Fokus der Tagung stand das Forschende Lernen, insbesondere die „Studienprojekte zur Entwicklung einer forschend-reflektierenden Grundhaltung im Professionalisierungsprozess angehender Lehrkräfte“.

Klicken Sie hier für den ZLB-Tagungsbericht sowie die Bildergalerie.

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Auch das SoWi-Fachnetzwerk, bestehend aus Ausbilder*innen im Lehramt SoWi, d. h. Fachdidaktik-Dozierende der Uni, Fachleiter*innen der ZfsL’en, interessierte Lehrer*innen an den Praxissemester-Schulen sowie Studierende kamen zusammen, um sich aus fachlicher Perspektive zur gemeinsamen Ausbildungsphase im Master of Education (M.Ed.) auszutauschen.

Laura Möllers von der CIVES School und Dr. Dennis Neumann, Dozent und Studiengangsbeauftragter der sozialwissenschaftlichen Lehramtsstudiengänge, moderierten das mittlerweile elfte Fachnetzwerk-Treffen.

Gemeinsam diskutierte die Runde die drei formulierten Tagungsziele aus Sicht der drei Lernorte:

  1. Transparenz über die Bedeutung von Studienprojekten zur Entwicklung der forschenden Grundhaltung künftiger Lehrkräfte herstellen.
  2. Einsicht in die berufspraktische Relevanz der forschenden Grundhaltung für die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht gewinnen.
  3. Akzeptanz für die Entwicklung und Durchführung von Studienprojekten bei allen Beteiligten fördern.
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Besonderer Gast bei diesem Treffen war der Illustrator und Graphic Designer Jonas Heidebrecht, der die Ergebnisse des SoWi-Workshops eindrucksvoll visuell dokumentierte.

Wenn Sie Interesse haben im SoWi-Fachnetzwerk mitzuarbeiten, wenden Sie sich an Laura Möllers.

Bildnachweis:
Alle Bilder: ZLB oder CIVES/UDE

Politisches Interesse von
Schüler*innen

Eine Befragung im Rahmen des Praxissemesters

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Politisches Interesse gilt als wichtige Bedingung für politisches Engagement und kann das Verständnis von politischen Inhalten und Prozessen verbessern. Ziel von sozialwissenschaftlichem Fachunterricht ist daher, das politische Interesse durch lernproduktive Aufgabenstellungen (siehe CIVES-Praxistest #9) zu fördern.

Aufgrund der Relevanz untersuchte Philipp Lewin während seines Praxissemesters das politische Interesse in „seinen“ Klassen. Er führte eine schriftliche Befragung bei 132 Schülerinnen an einem Mädchengymnasium durch und setzte hierfür Items aus der Eingangsbefragung des BLK-Programms Demokratie lernen und leben ein.

Untersuchung_FLiP#2

Bei der Untersuchung berücksichtigte er klassenspezifische und soziokulturelle Faktoren und konnte Unterschiede zwischen den Befragungspersonen aus bildungsnahen und bildungsfernen Schichten in Hinblick auf das politische Interesse bestätigen.

Das Studienprojekt wurde im September 2017 am Lehrstuhl Didaktik der Sozialwissenschaften verfasst und von Prof. Dr. Sabine Manzel betreut.

Der Autor studierte an der Universität Duisburg-Essen die Fächer Sozialwissenschaften und Mathematik für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen. Er schloss im Sommer 2019 erfolgreich den Master of Education (M. Ed.) ab und absolviert aktuell sein Referendariat.

CIVES-FLiP#2 steht hier zum Download bereit.

Weitere Informationen zur Reihe CIVES-FLiP sowie zu allen CIVES-Reihen und bisher erschienen Beiträgen erhalten Sie hier. Alle CIVES-Beiträge erscheinen im OpenAccess, vollumfänglich und kostenfrei.

Bildnachweis:
Bild 1: Eigenes Bild/CIVES
Bild 2: F1Digitals via Pixabay

Politische Bildung außerhalb von Schule kennen lernen

Seminar zum Berufsfeldpraktikum unternimmt Exkursion zum Landtag NRW

BFP-Landtagsexkursion

Wie können Schüler*innen im Unterricht für Politik und Demokratie begeistert werden? Welche außerschulischen Angebote gibt es, die Lehrkräfte hierbei unterstützen? Welche Bedeutung haben Exkursionen für das politische Lernen?

Diese und weitere Fragen diskutierten Teilnehmende im Rahmen des Seminars „Vorbereitung Berufsfeldpraktikum“ im Fach Lehramt Sozialwissenschaften. Die Studierenden widmeten sich der politischen Bildung in außerschulischen Lehr-Lern-Prozessen und an außerschulischen Lernorten.

Die Makromethoden „Planspiel“ sowie „Erkundung“ und deren fachdidaktische Prinzipien, Chancen und Schwierigkeiten wurden hierbei näher fokussiert. Mitte Januar besuchten sie dann selbst den Landtag Nordrhein-Westfalens und tauschten sich mit MdL Dietmar Bell in einem Expertengespräch zu parlamentarischen und parteilichen Prozessen aus. Neben dem Gespräch erhielten die Studierenden bei der Exkursion Einblicke in die Abläufe und Geschichte des Landesparlaments.

Zuvor waren im Herbst verschiedene Praktiker*innen der außerschulischen politischen Bildung zu Gast im Seminar gewesen. Die Seminargruppe freute sich u.a. über den Besuch von Jonas Israel, Referent für Digitale Medien bei der Landeszentrale für politische Bildung NRW sowie Inken Renner, Referentin für Demokratieförderung & Netzwerk für Demokratie und Courage NRW beim Landesjugendring NRW e.V.

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Die Referent*innen stellten die verschiedenen Arbeitsbereiche eines politischen Bildungsträgers vor und gaben Einblicke in den konkreten Berufsalltag sowie die organisatorische und methodisch-didaktische Planung und Umsetzung von Bildungsveranstaltungen im Bereich der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung.

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Die Studierenden fragten interessiert nach, wie die Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Partnern noch besser gelingen könne und diskutierten mit den Referent*innen die aktuellen Herausforderungen der schulischen sowie außerschulischen politischen Bildungsarbeit.

Sprachsensibel unterrichten

Workshop für die Fächer Politik, Wirtschaft,
Gesellschaftslehre, Sozialwissenschaften

Jedes Schulfach hat seine eigenen sprachlichen Strukturen und Anforderungen, die nicht als bekannt vorausgesetzt werden können, sondern im Fach selbst gelernt und geübt werden müssen.

Zunehmend wird daher gefordert, dass Fachunterricht sprachsensibler gestaltet werden müsse. Dies gilt auch für den Unterricht in den sozialwissenschaftlichen Fächern: Auch auf das politische Lernen haben Sprachfähigkeiten und Sprachlernen großen Einfluss.

Im Projekt „SchriFT“ der Universitätsallianz Ruhr wird zum Zusammenhang von sprachlichem und fachlichem Lernen geforscht und Unterstützungssysteme für den Unterricht entwickelt.

In einem Workshop am 4. Dezember 2019 für Lehrer*innen und SoWi-Ausbilder*innen an ZfsLen führte Claudia Forkarth, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Didaktik der Sozialwissenschaften von Prof. Sabine Manzel, kurz in den Stand der aktuellen Forschung und die theoretischen Grundlagen sprachsensibler Unterrichtsgestaltung ein.

Nach einem Selbstversuch der Teilnehmenden zeigte Claudia Forkarth konkrete Möglichkeiten der Sprach- und Schreibförderung auf. Sie zeigte anschauliche Unterrichtsbeispiele beruhend auf dem textsortenbasierten Lehr-Lern-Zyklus.

In mehreren Arbeitsphasen konnten vorhandene Unterrichtsbeispiele und Materialien erprobt und reflektiert sowie eigene Ideen für den Unterrichtsalltag (weiter)entwickelt werden. Hierbei wurden auch die Chancen, Herausforderungen und Realisierungsmöglichkeiten sprachsensiblen Unterrichtens in den sozialwissenschaftlichen Fächern diskutiert.

CIVES-Praxistest #8 erschienen

Klimawandel und Feinstaub-Alarm – Material für eine kontroverse Debatte im Unterricht

Das Thema Klimawandel bewegt Jugendliche – auch wortwörtlich: Viele demonstrieren freitags auf den Straßen. Vor dem Hintergrund von Fridays for Future überrascht es nicht, dass das politische Interesse von Jugendliche auf hohem Niveau bleibt und das politische Engagement weiter ansteigt (vgl. Shell-Jugendstudie 2019).  

Sabine Manzel knüpft im CIVES-Praxistest #8 an diesem aktuellen und lebensnahen Thema an und bietet mit der Betrachtung der Kontroverse rund um das Dieselfahrverbot konkrete Möglichkeiten zur Förderung multiperspektivischen Denkens im Unterricht. Schüler*innen können in  der kontroversen Pro-Contra-Debatte ihre Argumentationsfähigkeiten ausbauen sowie ihre politische Urteilsbildung stärken.

CIVES-Praxistest #8 bietet einen theoretischen Rahmen, eine Bedingungsanalyse und Differenzierungsmöglichkeiten inkl. scaffolds für unterschiedliche Lerngruppen sowie eine Erläuterung zu enthaltenen Fachkonzepten und –begriffen.

Um es zu einem Rundum-Paket für die Unterrichtspraxis zu machen, enthält es 50 Seiten Arbeitsmaterial (Verlaufsplan-Vorschläge, Arbeitsblätter, Rollenkarten, Grafiken, Moderationsleitfaden etc.)

Die Unterrichtsreihe eignet sich für den Unterricht ab der 10. Klasse an Realschule, Gesamtschule und Gymnasium und umfasst ca. 5 Schulstunden (á 45 Minuten).

Bei der Präsentation der neuen CIVES-Praxistest-Ausgabe auf dem DVPB-Landesforum stieß das Material auf reges Interesse.

Bildnachweis:
Bild 1: Eigenes Bild/CIVES
Bild 2: Eigenes Bild/CIVES

CIVES unterwegs

Workshops zur sozioökonomischen Bildung im Fach Wirtschaft-Politik/SoWi

Neben unseren Workshops zum Inhaltsfeld Wirtschaftspolitik (Februar 2019) und zu sprachsensibler Unterrichtsgestaltung (Dezember 2019) an der Universität Duisburg-Essen, waren wir mit unseren Angeboten auch wieder unterwegs.

Julian Becker, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozioökonomie, war im Juni in das Haus auf der Alb, Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, eingeladen, um gemeinsam mit Prof. Dr. Till van Treeck als Referent zum Thema „Kontroversität als Herausforderung der ökonomischen Bildung“ zu sprechen. Zielgruppe waren hierbei Referendarinnen und Referendare.

Ebenfalls im Sommer bot er für die SoWi-Fachleitungen für Gymnasien und Gesamtschulen im Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) Oberhausen den Workshop  „Open Educational Resources (OER) in der sozioökonomischen Bildung: Ein offenes, digitales Lehrmittel für das Inhaltsfeld Wirtschaftspolitik“ an. Schwerpunkt war hierbei der Unterricht in der Sekundarstufe II.

Im November war Julian Becker zum Leitungstreffen der NRW-Fachleitungen für SoWi, Wirtschaft, Politik und Gesellschaftslehre eingeladen, die Lehrkräfte für die Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule ausbilden. Themenschwerpunkt war hier der Wirtschaftsunterricht in der Sekundarstufe I. Das Workshop-Thema „Welche (sozio)ökonomische Bildung? Die Debatte um gute Bildung zur Wirtschaft im Kontext“ integrierte auch Aspekte neuen Materials für den Unterricht, das aktuell in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt wird.

Der Referent

Julian BeckerJulian Becker ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozioökonomie sowie im Projekt „Konzept und Inhalte für OER für den sozioökonomischen Unterricht“ des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW).

Er baute von 2014 bis 2017 die Angebote der CIVES! School of Civic Education an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften mit auf, engagiert sich in der Lehrerbildung und widmet sich thematisch den Schwerpunkten Sozioökonomische Bildung, Lehrmedienentwicklung, OER, Unterrichtsmaterialien und Schulbücher zu ökonomiebezogenen Themen.
Bildnachweis:
Bild 1: Eigenes Bild/CIVES
Bild 2: Pixabay

CIVES-Forum #8 erschienen

Regierungssysteme im Vergleich – Impulse für den Unterricht

Der geplante Brexit bietet viele Anknüpfungspunkte für politisches Lernen im sozialwissenschaftlichen Unterricht.

Ob das dreimalige Verschieben des EU-Austrittstermins, die berühmte Ermahnung „Order!“ des Parlamentspräsidenten John Bercows oder die Begründung einer Entscheidung mit einer Regelung von 1604 – so manches im Austrittsverfahren wirft Fragen auf*.

Herausforderungen im Unterricht sind, die Komplexität verschiedener politischer Systeme fachdidaktisch zu reduzieren und motivierende Zugänge zu schaffen.

Ein Ansatz bietet das vergleichende Lernen. Dieser Idee folgen Dominik Ahlenkamp und Benjamin Klein im neuen CIVES-Forum #8 „Deutschland und Großbritannien – zwei Regierungssysteme im Vergleich. Anregungen für die Unterrichtsplanung“.

Sie überlegen anhand Deutschlands und Großbritanniens, wie der Vergleich zweier Regierungssysteme fachlich korrekt, handlungsorientiert und kompetenzbasiert im Unterricht unternommen werden könnte. Neben einer ausführlichen Sachanalyse berücksichtigen sie die NRW-Kernlehrpläne sowie zu vermittelnde Basis- und Fachkonzepte.

Die Autoren betrachten exemplarisch, wie beliebte Schulbücher das Thema aufbereiten, begründen die Themenwahl aus pädagogisch-didaktischer Perspektive und entwickeln einen konkreten Unterrichtsvorschlag für den SoWi-/Politikunterricht der Oberstufe.

Die Hausarbeit wurde im September 2018 im Modul ‚Demokratie in der modernen Gesellschaft‘ an der UDE verfasst und von Dr. Toralf Stark betreut.

Dominik Ahlenkamp und Benjamin Klein studieren an der Universität Duisburg-Essen die Fächer Sozialwissenschaften und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen. 

*Weiterführender Hinweis:
Zum Thema „Brexit“ bietet die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg ein ausführliches Themen-Dossier.

Bildnachweis:
1) Collage: pixabay 1 und pixabay 2
2) CIVES

Neuer Ausbildungsjahrgang
startet

Herzlich willkommen im Lehramt Sozialwissenschaften

Mit dem Startschuss für das neue Wintersemester 19/20 heißen wir auch herzlich unsere neuen Studierenden im Lehramt Sozialwissenschaften willkommen.

In der vergangenen Orientierungswoche 2019 wurde den Erstsemester*innen zum Einstieg in ihr Studium ein umfangreiches Informationsprogramm geboten.

Bei einer Einführungsvorlesung am 9. Oktober begrüßten Vertreter*innen der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften die Erstsemester. Jens Schwan vom Studiengangbüro erläuterte die wichtigsten Fakten für den Studienstart. Prof. Dr. Anja Weiß, stv. geschäftsführende Direktorin des Instituts für Soziologie, stellte die Kernfragen der Soziologie dar, gefolgt von Dr. Martin Florack, Institut für Politikwissenschaft, der in die gleichnamige Disziplin einführte. Der Geschäftsführer des Instituts für Sozioökonomie, Julian Bank, machte neugierig auf mikro- und makroökonomische Fragestellungen und Laura Möllers erläuterte in Vertretung von Prof. Dr. Sabine Manzel, wie fachwissenschaftliche und fachdidaktische Studieninhalte ineinander greifen, um bestmöglich auf die spätere Schulpraxis vorzubereiten. Die Angebote der CIVES! School of Civic Education können hierbei ebenfalls während des Studiums unterstützen, z.B. durch die CIVES-Reihen mit Unterrichtsmaterialien etc.

In begleitenden Tutorien des Studiengangsbüros wurden alle Fragen rund um LSF-Belegfrist, Stunden- und Studienplanung sowie Anforderungen und Charakter der Lehrveranstaltungen beantwortet.

Der Fachschaftsrat der Fachschaft Lehramt Sozialwissenschaften hatte zudem ein vielfältiges Rahmenprogramm organisiert, um den Studienanfänger*innen ein herzliches – und auch köstliches – Willkommen zu bereiten.

So lud der Fachschaftsrat z.B. unter dem Motto „Pizza & Dozierende“ alle Erstsemester und Dozierende ein, sich in lockerer Atmosphäre bei leckerer Pizza persönlich kennen zu lernen.

Die Fakultät freut sich über die neuen Studierenden im Lehramt Sozialwissenschaften und wünscht allen Erstsemestern einen guten und erfolgreichen Studienstart!  

Bildnachweis:
Bild 1: Fotos montiert/eigene Bilder CIVES
Bild 2: Pixabay

SoWi-Absolvent*innen starten in die 2. Phase der Lehrerausbildung

Herzlichen Glückwunsch zum Studienabschluss

Am 27. September 2019 verabschiedete das Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) in einer feierlichen Zeremonie knapp 100 neue Absolventinnen und Absolventen in den Lehramts-Studiengängen.

Hierunter waren natürlich auch wieder Kandidatinnen und Kandidaten des Fachs Sozialwissenschaften, z.B. Alexander Knöpke, Anna Elisabeth Jan, Christian Lumme, Christina Tanzgeschirr, Katharina Kleinert, Melanie Grothaus und Nadine Hoffmann, denen stellvertretend für die Fakultät Gesellschaftswissenschaften der Studiengangsbeauftragte Dr. Dennis Neumann sowie Laura Möllers von derCIVES! School of Civic Education ganz herzlich gratulierten.

Wir sagen „Herzlichen Glückwunsch zum Master of Education“ und wünschen ihnen und allen anderen Absolvent*innen für ihre zweite Ausbildungsphase an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und ihrer jeweiligen Schule viel Erfolg und Freude im Unterricht.

Zweimal im Jahr organisiert das Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) an der UDE gemeinsam mit den Prüfungsämtern eine feierliche Zeremonie für die Absolvent*innen der Lehramts-Studiengänge. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen hierzu.

Die nächste Absolventenfeier findet am 27. März 2020 statt. Es sind alle Masterstudierenden, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, herzlich hierzu eingeladen. Es müssen noch nicht alle Prüfungsleistungen (z.B. die Masterarbeit) abgelegt sein, bzw. die Note feststehen.
Bildnachweis:
Bild 1: ZLB/UDE
Bild 2: eigenes Bild CIVES/UDE

Neue Reihe gestartet- CIVES-FLiP #1 online

Studierende präsentieren ihre Projekte aus dem Praxis-
semester

Mit CIVES-FLiP (Forschendes Lernen im Praxissemester) ist jetzt die dritte CIVES-Reihe neben CIVES-Praxistest und CIVES-Forum gestartet. In der Reihe CIVES-FLiP wollen wir gelungene Praxissemester-Projekte von Studierenden einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Die veröffentlichten Beiträge geben exemplarische Einblicke in die Unterrichtsplanung und -praxis, den Methoden- und Medieneinsatz sowie fachliche Lernprozesse und -produkte. Über den individuellen Erkenntnisgewinn einzelner Studierender hinaus kann Forschendes Lernen somit für die Unterrichtsqualität in den sozialwissenschaftlichen Fächern fruchtbar werden.

Auch wenn die Studienprojekte keine repräsentativen Ergebnisse bereitstellen, keine strengen Wissenschaftskriterien erfüllen und nicht verallgemeinerbar sind – es sind authentische Lernprodukte – denken wir von CIVES, dass die in dieser Reihe veröffentlichten Beiträge auch für Dritte, Studierende sowie bereits im Beruf stehende Praktiker*innen, Anregungen für die Lehr-Lern-Prozesse im sozialwissenschaftlichen Fachunterricht bieten können.

Den Auftakt macht Tom Kuhles mit seinem Projekt „Gendergap bei ökonomischen Themen im Politikunterricht – Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede gibt es?“

Ihn interessierten geschlechterabhängige Interessen und er fragte sich: Sind wirtschaftliche Themen tatsächlich eher für Jungen interessant? Und wenn ja, gibt es besonders interessierende ökonomische Inhalte im sozialwissenschaftlichen Unterricht? Für seine Untersuchung entwickelte er einen Fragebogen und befragte 50 Gymnasialschüler*innen schriftlich. CIVES-FLiP#1 dokumentiert die theoretischen Grundannahmen, die Entwicklung des Forschungsdesigns sowie die kritische Reflexion der Ergebnisse.

Der Autor studierte an der Universität Duisburg-Essen die Fächer Sozialwissenschaften und Biologie für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen. Er schloss im Frühjahr 2019 erfolgreich den Master of Education (M. Ed.) ab und absolviert aktuell sein Referendariat.

CIVES-FLiP#1 steht hier zum Download bereit.
Weitere Informationen zu allen CIVES-Reihen und bisher erschienen Beiträgen erhalten Sie hier.
Alle CIVES-Beiträge erscheinen im OpenAccess, vollumfänglich und kostenfrei.

Die Ausbildungseinheit „Praxissemester“ ist eine fundamentale Reform in der Lehrerausbildung. Bereits während des Studiums verbringen die Lehramtsstudierenden knapp ein halbes Jahr an Schule, sammeln unterrichtspraktische Erfahrungen und unternehmen schulpraktische Studien. Das Metaprinzip des „Forschenden Lernen“ sowie das Idealbild eines „reflective practicioner“ sollen bei der weiteren Professionalisierung der Ausbildung und des künftigen Lehrerberufs helfen.

Nähere Informationen zu den Zielen, Abläufen, Hintergründen des Praxissemesters finden Sie im Leitfaden Praxissemester des Zentrums für Lehrerbildung (ZLB) an der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Das Praxissemester aus Sicht der Studierenden: „INTENSIV! – Warum es sich auf jeden Fall lohnt“

Der Lehramtsstudent Alexander Brefort, Unterrichtsfächer Sozialwissenschaften und Sport, gibt in seinem Erfahrungsbericht Eindrücke aus seinem Praxissemester im Sommersemester 2018 wieder.

Die lernortübergreifende Zusammenarbeit im Praxissemester – Universität, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und Schulen bilden Lehramtsstudierende gemeinsam aus Im Fach Sozialwissenschaften/Politik/Wirtschaft/Gesellschaftslehre koordiniert die CIVES School seit Beginn des Praxissemesters im Herbst 2014 den fachlichen Austausch aller Ausbilder*innen der drei Lernorte.

Mehr zum SoWi-Fachnetzwerk finden Sie hier.
Bildnachweis:
1) CIVES; 2) Gender, weiblich, männlich; 3) ZLB Praxissemester; 4) Privat; 5) CIVES

Flucht und Asyl aus der Sicht von Schüler*innen

Dr. Farina Nagel untersuchte die politischen Werthaltungen von Jugendlichen

Flucht und Asyl sind zwei Megathemen unserer Gegenwartsgesellschaft. In der Öffentlichkeit werden sie seit mehreren Jahren kontrovers diskutiert – doch wie denken junge Menschen hierüber?

Mit dieser Frage setzte sich Dr. Farina Nagel in ihrer Dissertation zum Thema „Wir und die „Flüchtlinge“ – Politische Werthaltungen von Jugendlichen zu Flucht und Asyl“ auseinander, welche im April 2019 im Universitätsverlag erschienen ist (Zugriff zur kostenfreien Online-Ressource hier über die UB).

Farina Nagel untersuchte in ihrer Studie 36 Schülertexte sowie fünf Gruppendiskussionen an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen. Ausgangspunkt für die Einzelarbeiten und die Gruppendiskussionen der Schüler*innen war eine entsprechende Entscheidungsurteil-Aufgabe. Es wurden vier Typen von Werthaltungen identifiziert. Effizienz und Legitimität konnten als wichtige Kriterien der politischen Urteilsbildung im Politikunterricht nachgewiesen werden.

Die Forschungsarbeit ermöglicht einen Blick auf das Verhältnis zwischen expliziten Werturteilen, impliziten Werthaltungen und die Wissensbestände, auf die die Jugendlichen in der Gruppendiskussion zurückgreifen. Farina Nagel leitet aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für Schule und Unterricht ab. So betont sie die Bedeutsamkeit von Raum und Zeit für tagesaktuelle Themen im Unterricht, die notwendige Sensibilität von Lehrkräften gegenüber der Heterogenität und möglichen Diskriminierungserfahrungen ihrer Schüler*innen sowie den Blick auf vorhandene Wissensbestände von Jugendlichen als Ressource.

Dr. Farina Nagel promovierte Ende 2018 bei Prof. Dr. Sabine Manzel am Lehrstuhl Didaktik der Sozialwissenschaften. Sie arbeitete von 2014 bis 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Forschungsprojekt SchriFT an der Universität Duisburg-Essen und im Anschluss für den Verein Transfer für Bildung e.V. Aktuell ist sie wissenschaftliche Referentin für den Bereich Bildung beim Regionalverband Ruhr und u.a. im Netzwerk Fluchtforschung aktiv.

    Weiterführende Hinweise
  • zum Thema siehe auch unseren CIVES-Praxistest #7 zu „Migration als globales Phänomen – Anregungen für die Unterrichtsplanung“ (Dennis Neumann und Glaucia Peres da Silva)
  • von Farina Nagel sind auch CIVES-Forum#3Scaffolding als Unterstützungssystem im sprachsensiblen Fachunterricht“ sowie sowie CIVES-Praxistest #6 „‘Gewaltenteilung, oder: Alle Macht in einer Hand?‘ – Schaubilder im sprachsensiblen Politikunterricht“ erschienen

Fachdidaktische Forschung international

Prof. Sabine Manzel ist Gastwissenschaftlerin am
Institute of Education des University College London (UCL)

Die internationale Vernetzung von politischer Bildung und politikdidaktischen Fragestellungen war in der vergangenen Woche gleich mehrfach ein Thema.
Bei der 20. Jahrestagung der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) diskutierten Forscher*innen und Praktiker*innen zu „Politische Bildung in internationaler Perspektive“.

Prof. Dr. Sabine Manzel, wissenschaftliche Leiterin der CIVES! School of Civic Education an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der UDE war zeitgleich an das Institute of Education (IOE) der University College London (UCL) eingeladen. Dort fand am 14. Juni die International Conference for Education and Democratic Citizenship (ICEDC) zum Thema Menschenrechtsbildung und Demokratiekompetenz statt. In ihrem Vortrag ging sie auf die Förderung von Urteilsfähigkeit im Unterricht als Voraussetzung für Partizipation ein und tauschte sich hierzu mit den internationalen Fachkolleg*innen aus.

Im kommenden Wintersemester 2019/20 wird Prof. Sabine Manzel die europäische Vernetzung der fachdidaktischen Forschung und politischen Bildung noch weiter vorantreiben. Sie forscht und lehrt dann bis Frühjahr 2020 in London an der UCL am renommierten Institute of Education (IOE).

Das University College London (UCL) gehört zu den angesehensten Universitäten weltweit. Im Februar 2019 belegte das Institute of Education bei den QS World University Rankings zum sechsten Mal Platz 1 und ist damit internationaler Spitzenreiter im Bereich Bildung.

Dies Academicus 2019

Dorothee Gronostay wird für herausragende
wissenschaftliche Leistungen gewürdigt

Einmal jährlich – am sogenannten dies academicus – werden die besten Promovend*innen und Absolvent*innen der Universität Duisburg-Essen gewürdigt.

Für die Fakultät für Gesellschaftswissenschaften erhielt in diesem Jahr Dr. Dorothee Gronostay für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen die Auszeichnung. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie gratulierten ihr der Universitätsrektor Prof. Dr. Ulrich Radtke und die Prorektorin für Studium und Lehre Prof. Dr. Isabell von Ackeren zum Promotionspreis.

Die Video-Präsentation von Dorothee Gronostay finden Sie hier:

Fotos zur Preisverleihung finden Sie hier.

Die Fachdidaktikerin Dorothee Gronostay forschte und lehrte von 2011 bis Anfang 2019 an der Professur für Didaktik der Sozialwissenschaften von Prof. Dr. Sabine Manzel. Ihre Promotion zum Thema „Argumentative Lehr-Lern-Prozesse im Politikunterricht. Eine Videostudie“ ist als Monographie im Springer Verlag erschienen und enthält drei empirische Teilstudien zum Thema.

Im April 2019 wechselte Dr. Gronostay an die Technische Universität Dortmund, wo sie die Junior-Professur für empirische Politikdidaktik innehat. Mehr Informationen hier.

Wir gratulieren Dorothee Gronostay herzlich zur Auszeichnung und wünschen ihr weiterhin für ihre Forschung viel Erfolg.

CIVES-Forum #7 erschienen

Förderung von Urteilskompetenz im Unterricht

Die 7. Ausgabe von CIVES-Forum richtet den Blick auf eine der schwierigsten Aufgaben des Politik-/Gesellschaftslehre-/Sozialkunde-Unterrichts: den systematischen Aufbau von Urteilskompetenz. Politische Urteilsbildung gilt als Kernziel des Politikunterrichts und zählt zu den notwendigen Kompetenzen einer/s mündigen Bürgers*in.

Während allgemein zum Thema Sprachbildung im Fachunterricht vermehrt geforscht wird, ist über die einzelnen sprachlichen Handlungen bei der politischen Urteilsbildung noch wenig bekannt. Welche sprachlichen Mittel sind für politische Urteile notwendig? Wie können sie auf unterschiedlichen Niveaus und verschiedenen Sekundarstufen gefördert werden? Welche Operatoren begünstigen den Kompetenzzuwachs von Schüler*innen bei einzelnen Urteilsschritten?

Diesen Fragen widmet sich Claudia Luft in CIVES-Forum #7. Sie beleuchtet in ihrer Arbeit die Relevanz von Sprache im Fachunterricht, differenziert das Urteilen einerseits als fächerübergreifende und anderseits als fachspezifische Kompetenz und betrachtet den Umgang mit Sach- und Werturteilen im Politik-/GL-/SoWi-Unterricht. Zur Überprüfung theoretischer Überlegungen analysiert sie reale sprachliche Handlungsmuster in Argumentations- und Urteilsbildungsprozessen von Schüler*innen mithilfe von Transkripten.

Claudia Luft verknüpft ihre Untersuchungsergebnisse mit den NRW-Kernlehrplänen für den SoWi-/Politik-Unterricht und stellt erste Ideen vor, wie Urteilskompetenz in Verbindung mit sprachlichem Lernen im Politikunterricht gefördert werden könnte.

Die Autorin ist Absolventin der UDE (Master of Education GyGe, Deutsch und Sozialwissenschaften) und promoviert aktuell bei Prof. Dr. Sabine Manzel. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-Projekt SchriFT II forscht sie zu Sprachförderung im Politikunterricht und Politischer Urteilsbildung.

SchriFT II – Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen – Eine Interventionsstudie zur Wirksamkeit von fachübergreifender und fachspezifischer Schreibförderung in kooperativen Settings

Das Projekt ist ein Beitrag zur interdisziplinären empirischen Unterrichtsforschung und wird im Rahmen der UAR gemeinsam von den fachdidaktischen Lehrstühlen der Geschichte, Sozialwissenschaften, Technik sowie der Turkistik an der Universität Duisburg-Essen und dem fachdidaktischen Lehrstuhl für Physik an der Universität Bochum unter Leitung des Instituts Deutsch als Zweit- und Fremdsprache an der Universität Duisburg-Essen durchgeführt und schließt an das von 2014-2017 durchgeführte Forschungsprojekt Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen an.

https://www.uni-due.de/schrift/