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Till van Treeck zu Gast bei Fortbildungen für Lehrkräfte

van Treeck VortragVor dem Hintergrund des neu eingeführten Schulfachs „Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung“ in Baden-Württemberg fand Mitte Februar eine Veranstaltung der Landesakademie Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in Bad Wildbad statt. Thema der mehrtägigen Veranstaltung waren „Wirtschaftsdidaktische Grundlagen“. Neben verschiedenen Vertretern der Wirtschaftsdidaktik referierte hier auch Prof. Dr. Till van Treeck. In seinem Vortrag mit dem Titel „’Code of Conduct‘: Unterrichtsmaterialien auf dem Prüfstand“ beschäftigte er sich mit Unterrichtsmaterialien für die ökonomische Bildung.

Anfang März widmete sich Till van Treeck der Frage: „Schadet eine ungleiche Einkommensverteilung der Wirtschaft?“. Anlass war die 18. Zentrale Fortbildung des Netzwerks für ökonomische Bildung, diesmal zum Thema: „Einkommens- und Vermögensverteilung – Analyse und Implikationen für die Sozial- und Wirtschaftspolitik“ in der Hessischen Lehrkräfteakademie Tagungsstätte Weilburg.

Jetzt in der ARD Mediathek: “Wie solidarisch ist Deutschland?“

mit Till van Treeck und Teilnehmer*innen der “Einführung in die Makroökonomik”

„Wohlstand für Alle“ – Das vom Altkanzler Ludwig Erhard formulierte Leitbild steht für einen breiten gesellschaftlichen Konsens, der in den Anfangsjahren der Bundesrepublik vorherrschte. Man war sich in der Politik darüber im Klaren, dass eine gleichmäßige Einkommensverteilung von Nöten ist, um die Demokratie zu bewahren und die Gefahr eines neuen Faschismus zu bannen. Aber auch unter Wirtschaftswissenschaftler*innen ging mit den Erfahrungen der 1920er Jahre die Erkenntnis einher, dass eine hohe ökonomische Ungleichheit makroökonomisch destabilisierend wirkt.

In der Reportage „Wie solidarisch ist Deutschland“ wird besonders kritisch der Frage nachgegangen, inwiefern man diese historischen Erfahrungen im Laufe der Zeit verlernt hat. Die Formel, nach der alle vom Wachstum profitieren sollen, geht nicht mehr auf: Die Kluft zwischen denen, die sehr viel haben und jenen, die mit wenig oder sehr wenig auskommen müssen, hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und ist heute besonders groß.

Die Autorin Eva Schötteldreier geht den Hintergründen dieser Entwicklung nach und stellt die zunehmende ökonomische Ungleichheit als zentrale Herausforderung für den Erhalt unserer demokratischen Gesellschaftsordnung in den Fokus. Mittendrin im Geschehen: Prof. Dr. Till van Treeck und Vorlesungsteilnehmer*innen der „Einführung in die Makroökonomik“.

Die Reportage ist bis zum 22.02.2016 in der ARD Mediathek verfügbar.

Seminar unternimmt Exkursion zum Landtag NRW

BFP-Seminar_Landtags-Exkursion_13.01.16
Das Seminar zum Berufsfeldpraktikum (BFP) in den Sozialwissenschaften hat im Januar den NRW-Landtag besucht. Unter dem Oberthema „Außerschulische Lernorte in der politischen Bildung“ trafen sich die Studierenden nach einer Einführung zur Plenararbeit im Landtag zu einem Gespräch mit Petra Vogt, MdL und bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Ausschuss für Schule und Weiterbildung.

Hier besprachen sie die aktuelle Ausschussarbeit, das kommende neue Lehrerausbildungsgesetz, die Verbeamtungs-Altersgrenze sowie das Inhaltsfeld Inklusion. Des Weiteren diskutierten die Studierenden mit Petra Vogt den Stellenwert und die Perspektive der politischen Bildung in NRW, insbesondere mit Blick auf das Schulfach.

Im Seminar widmeten sich die Studierenden den fachdidaktischen Prinzipien, Chancen und Schwierigkeiten der Makromethode „Erkundung“ und tauschten sich zur praktischen Umsetzung im Unterrichtsalltag mit dem SoWi-Lehrer Christian Kosmalla aus.

Vernetzte Lernorte: SoWi-Ausbilder*innen tauschen sich zum Praxissemester aus

Wie werden aus Lehramts-Studierenden reflektierte Praktiker/innen? Wie gelingt forschendes Lernen und wie kann ein konstruktiver Theorie-Praxis-Transfer angebahnt werden? Diese und weitere Fragen haben die SoWi-Ausbilder*innen an Uni, ZfsL und Schule Anfang Februar beschäftigt.

VernetzungDie CIVES School initiiert seit ihrer Gründung im Oktober 2014 einen fachlichen Austausch der drei Lernorte, die im Praxissemester zusammen wirken. Um das neue Praxissemester stetig besser in die SoWi-Lehramtsausbildung zu integrieren, treffen sich regelmäßig die Uni-Dozierenden, die Fachleitungen der beteiligten Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) sowie die betreuenden Lehrkräfte an den Praxisschulen in der UDE-Ausbildungsregion.

Ziel der Austauschtreffen ist, die verschiedenen Ausbildungsinhalte der Praxisphase „Praxissemester“ aus allen drei Lernort-Perspektiven heraus zu verstehen, miteinander zu verzahnen und für die angehenden Lehramtsanwärter/innen fruchtbar zu gestalten.

Ein nächstes Vernetzungstreffen ist für Anfang September 2016 geplant. Beteiligte Ausbilder/innen an den Praxisschulen sind hierzu herzlich eingeladen und werden gebeten, sich bei Interesse mit Laura Möllers in Verbindung zu setzen.

Impulse aus der Fachdidaktik

Dr. Dennis Neumann zu Gast in Seminaren

Oft betrachten Lehramts-Studierende fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen bereits früh unter der Perspektive ihres zukünftigen Berufs. Sie stellen sich die Frage: Wie soll ich diese komplexen Themen einmal an Schüler*innen vermitteln? In einer fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltung geht es jedoch zunächst darum, eine solide wissenschaftliche Grundausbildung zu erhalten.

Um dem Wunsch der Studierenden nach unterrichtspraktischen Anregungen dennoch entgegenzukommen, wurde in diesem Semester erstmals ein neues Modell erprobt: Dr. Dennis Neumann besuchte jeweils zwei Sitzungen der BA-Seminare „An den Rändern der Arbeitsgesellschaft: Prekäre Beschäftigung in Deutschland“, „Armut in der Wohlstandsgesellschaft“ (beide Christina Eibert), „Migrantenfamilien in Deutschland“ (Dr. Anne-Christin Kuhnt) und „Migration als globales Phänomen“ (Dr. Glaucia Peres da Silva). Darüber hinaus war Dr. Neumann auch im aktuellen Master-Seminar von Prof. Dr. Christoph Bieber als fachdidaktischer Experte bei der Durchführung und Nachbereitung eines Planspiels zu Gast.
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Posterpräsentation: Armut und Ungleichheit

plakat_posterpräsentation_eibertkuhnt_201516Am 10.02. präsentieren die Teilnehmenden der Seminare „Armut in der Wohlstandsgesellschaft“ und „Ethnische Ungleichheit(en) im deutschen Bildungssystem“ die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.

Die Posterpräsentation findet von 16 bis 18 Uhr im Glaspavillon (Campus Essen) statt. Das beste Poster wird von einer Jury prämiert. Alle interessierten Studierenden und DozentInnen sind herzlich dazu eingeladen!

Erster Geburstag von CIVES: Politische Bildung neu denken!

PosterCIVES_20_01Nicht erst seit Beginn des Jahres 2016 dürften alle, denen die Politik in der jüngeren Vergangenheit von einer einschläfernden Eintönigkeit geprägt erschien, wieder aufhorchen: Die Debatten, die sich u. a. an der Flüchtlingspolitik, dem Umgang mit neuen rechten Bewegungen oder dem Terrorismus entzündet haben, sind von einem hohen Maß an Konflikthaftigkeit geprägt. In solchen Situationen wird immer auch der politischen Bildung eine besondere Aufmerksamkeit zuteil: Leistet sie noch Orientierungshilfe? Kann sie helfen, demokratisches Bewusstsein zu stiften und stärken? Oder soll sie (nur situativ) die Feuerwehrfunktion für eine in Brand geratene Demokratie erfüllen?

Insofern erschien der Zeitpunkt gut gewählt: Unter dem Titel „Politische Bildung neu denken! Ideen für eine Demokratie in Bewegung“ lud die CIVES! School of Civic Education am 20. Januar an den Duisburger Campus, um dort ihren ersten Geburtstag zu feiern. Als besondere Gäste waren Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung in NRW, Thomas Krüger, Präsident der BPB sowie Franziska von Kempis, Chefredakteurin beim digitalen Jugendbildungsprojekt „Mesh Collective“ nach Duisburg gekommen, um auf dem Podium über neue Zugänge zur politischen Bildung in Anbetracht der aktuellen politischen Situation zu diskutieren. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Dekan der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften.

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Lobbyismus an Schulen

Till van Treeck im WDR 5-Wirtschaftsmagazin „Profit“

Das Magazin „Profit“ hat dem Phänomen des Lobbyismus eine ganze Sendung gewidmet. Till van Treeck beschreibt hierin die Problematik von einseitigen Unterrichtsmaterialien im Netz am Beispiel des Online-Portals „Wirtschaft und Schule“. Sie können die gesamte Sendung hier nachhören. Den Teil „Lobbyismus an Schulen“ mit Prof. Dr. Till van Treeck finden Sie hier.

Politische Bildung in der digitalisierten Welt

Interview mit Till van Treeck anlässlich der Jahrestagung der Transferstelle für politische Bildung

Die Jahrestagung der Transferstelle für politische Bildung 2015 beschäftigte sich unter dem Titel „target=_blank“? mit „Politischer Bildung in der digitalisierten Welt“. Dabei wurde in 16 verschiedenen Dialogrunden Vertreter*innen aus Wissenschaft und Praxis die Möglichkeit gegeben, sich intensiv über das Verhältnis von politischer Bildung und neuen Medien auszutauschen. Auch Prof. Sabine Manzel und Prof. Till van Treeck waren als Expert*innen eingeladen und beteiligten sich an den Diskussionen.

Auf der Homepage der Transferstelle sind jetzt Vorträge und Podiumsdiskussion der Jahrestagung als Videos verfügbar. Außerdem gibt es dort eine Reihe von Expert*inneninterviews – auch ein Interview mit Till van Treeck.

Vortrag und Diskussionsrunde: Alternativen zum beschleunigten Schulsystem

Veranstaltungshinweis für alle Kurzentschlossenen: 14.01.2016, 18:30 Uhr, Universelles Kulturzentrum, Heilermannstraße 5, Essen.

Aus dem BA-Seminar „Zeitwohlstand im Zeitalter der Beschleunigung“ von Gerrit von Jorck heraus ist die Idee entstanden, sich in einer Diskussionsveranstaltung mit dem Schulsystem im Zeitalter der Beschleunigung zu beschäftigen.

Hierüber spricht am Donnerstag, den 14.01., Valentin Niebler vom Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung, Mitgründer der Initiative „HandlungsSpielRaum Berlin“ in einem Vortrag mit dem Titel „Alternativen zum beschleunigten Schulsystem“.

Dabei wird es u. a. um die Frage gehen: In welche Richtung wandelt sich das Schul- und Bildungssystem? Welche (neuen) Macht- und Beschleunigungsdynamiken werden sichtbar? Nieblers Hauptthese ist die Beobachtung, dass traditionelle, disziplinäre Methoden (Auswendiglernen oder Frontalunterricht) im zukünftigen Bildungssystem ausgedient haben. Abgelöst werden diese von neuen Lernidealen: Werte wie Selbstverwirklichung oder Autonomie finden sich immer häufiger in Lehrplänen. Als Orientierungsbild dient dabei wesentlich das Bild des „Unternehmers seiner selbst“ und der unternehmerischen Freiheit. Was das konkret für Lernende, Lehrende und die Gesellschaft bedeutet, wird Valentin Niebler vorstellen und zur Debatte stellen.

Anschließend soll über alternative Schulsysteme und Lehransätze diskutiert werden. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

CIVES-Forum #4: Demokratie lernen und leben in der Schule

Impulse des Kooperativen Lernens für den sozialwissenschaftlichen Unterricht

CIVES-Forum 4Die Demokratie als Staatsform ist nur von Dauer, wenn jede Generation immer wieder neu für sie gewonnen wird. Bildung zur Demokratie durch die Vermittlung demokratischer Einstellungen und Handlungskompetenzen ist dabei eine gesellschaftliche Aufgabe, die zu einem nicht unerheblichen Maße auch der Schule zufällt.

In CIVES-Forum #4 argumentiert der Autor, dass gerade Kooperatives Lernen hier einen zentralen Beitrag leisten kann, da Schülerinnen und Schüler im Gruppenprozess wichtige demokratische Kompetenzen konkret erfahren und reflektieren können. Hierzu gehört u. a. auch, sich intensiv im Sinne der Kontroversität in Gegenpositionen einzudenken.

Zunächst werden im Beitrag dazu die pädagogischen Grundprinzipien beleuchtet, die dem Konzept der Kooperativen Lernens zugrunde liegen, bevor die Lernwirksamkeit des Konzeptes auf den Prüfstand gestellt wird. Zudem diskutiert der Autor die besondere Affinität zwischen Kooperativem Lernen als allgemeinpädagogischem Konzept und der sozialwissenschaftlichen Fachdidaktik. Hier geht es um Download von CIVES-Forum #4.

Über den Autor

Thomas Kremers ist Lehrer für Sozialwissenschaften, Geschichte und ev. Religionslehre, Fachleiter für Sozialwissenschaften und Kernseminarleiter am Zentrum für Schulpraktische LehrerInnenausbildung in Oberhausen. Er hat viele LehrerInnenfortbildungen zum Kooperativen Lernen im In- und Ausland durchgeführt und zahlreiche Beiträge zum Thema veröffentlicht. Im kommenden Sommersemester wird Thomas Kremers als Lehrbeauftragter an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften zudem Lehrveranstaltungen im SoWi-Lehramtsstudiengang anbieten.

Weitere Beiträge in der Reihe CIVES-Forum

Digitale Lernspiele im Politikunterricht einsetzen: Fortbildung am 18.02.2016

Digitale Lernspiele(c) mtkang/shutterstock.com

An den letzten beiden Tagen fand die Jahrestagung der Transferstelle politische Bildung statt. Viele ExpertInnen – darunter auch Sabine Manzel und Till van Treeck – waren zusammengekommen, um über „Politische Bildung in der digitalisierten Welt“ zu sprechen. Vielen Dank an die Transferstelle für die spannende Jahrestagung!

Unter anderem ging es auch darum, welche besonderen Zugänge neue Medien und digitale Formate für den Politikunterricht eröffnen. Einen neuen Zugang können dabei digitale Lernspiele bieten – diese werden von Marc Motyka (Universität Kassel) am 18.02.16 in unserem „Update Sozialwissenschaftliche Bildung“ vorgestellt und können auch direkt ausprobiert werden.

Hier geht’s zur Buchung der Veranstaltung. Mehr über die gesamte Reihe „Update Sozialwissenschaftliche Bildung“ und weitere Fortbildungsveranstaltungen erfahren Sie hier!

Akteure außerschulischer politischer Bildung kennenlernen – Offene Seminartermine

BFP-Seminar
Die Teilnehmenden des Seminars „Vorbereitung auf das Berufsfeldpraktikum – SoWi-Lehrer/in: Will ich, kann ich, werd‘ ich?! “ bereiten sich aktuell auf ihr Praktikum vor. Die Praxisphase im Bachelor-Studium bietet sowohl die Möglichkeit, ein Schulpraktikum zu absolvieren und dabei die Lehr-Lern-Prozesse im SoWi-Unterricht näher in den Blick zu nehmen, als auch Erfahrungen in der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung zu sammeln.

Um Konzepte, Institutionen und Akteure außerschulischer Lernorte kennenzulernen, sind verschiedene Expertinnen und Experten der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung im Seminar zu Gast.

Bei den folgenden Seminarterminen, in denen externe Gäste ihre Arbeitsfelder vorstellen, sind auch Nicht-Seminarteilnehmer/innen herzlich willkommen:

18.11.2015BFP-Seminar
Planspiele und Experteneinsatz im SoWi-Unterricht – Erfahrungen aus der Praxis
mit Dr. des. Kristina Weissenbach (NRW School of Governance)

25.11.2015
Wie arbeitet eigentlich…
…die Landeszentrale für politische Bildung NRW?

Zu Schnittstellen von schulischer und außerschulischer politischer Bildung
mit Wilfrid Klein (Referat Grundsatzfragen, Landeszentrale für politische Bildung NRW)

03.02.2015
Nach der Schule ist noch nicht Schluss –
Außerschulische Bildungsträger in der politischen Erwachsenenbildung

mit Matthias Ruschke (VHS Oberhausen, Fachbereichsleitung Gesellschaft, Politik, Mensch)

Die offenen Sitzungen finden jeweils mittwochnachmittags statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Laura Möllers.
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Brennpunkt Eurokrise: CIVES auf dem DVPB-Landesforum

Brennpunkt Eurokrise
Das Landesforum der DVPB NW „Brennpunkte der politischen Bildung“ fand dieses Jahr im Unperfekthaus in Essen statt – nur 10 Minuten vom Campus entfernt. Auch wir waren vor Ort, gespannt auf das Format des Barcamps, das für uns – wie für die meisten TeilgeberInnen – noch Neuland war.

Die AutorInnen von CIVES-Forum #1 und CIVES-Praxistest #4 waren auch dabei und boten eine Session mit dem Titel „Brennpunkt Eurokrise“ an, in der wir uns mit Unterrichtsmaterialien zu Eurokrise befassten.

Wir danken den TeilnehmerInnen der Session für die Diskussion und den Organisatoren des Landesforums für die gelungene Veranstaltung! Weitere Impressionen des Barcamps finden sich hier.

CIVES-Forum #3: Scaffolding für sprachsensiblen Fachunterricht

CIVES-Forum 2Jedes Schulfach hat seine eigenen sprachlichen Strukturen und Anforderungen, die nicht als bekannt vorausgesetzt werden können, sondern im Fach selbst gelernt und geübt werden müssen. Zunehmend wird daher gefordert, dass Fachunterricht sprachsensibler gestaltet werden müsse. Dies gilt auch für den Politikunterricht: Auch auf das politische Lernen haben Sprachfähigkeiten und Sprachlernen großen Einfluss. Auch „Politik“ zu sprechen will erst gerlernt sein.

Der Beitrag CIVES-Forum #3 fokussiert diese Zusammenhang von sprachlichem und fachlichem Lernen. Zunächst setzt er sich mit der Frage auseinander, welche Herausforderungen die Sprache im Fach Politik für Lernende bereithält. Verdeutlicht wird dies anhand von Texten von SchülerInnen und Schülern zu einem Schaubild. Anschließend werden Überlegungen dazu angestellt, wie der Politikunterricht bewusst so gestaltet werden kann, dass sprachliche Kompetenzen auf- und ausgebaut werden. Hierbei wird exemplarisch gezeigt, wie der Scaffolding-Ansatz als ein Unterstützungssystem für sprachsensiblen Unterricht genutzt werden kann.

Der Beitrag basiert auf der BA-Arbeit von Claudia Luft, die im Rahmen des BMBF‐Projekts „SchriFT“ an der Universität Duisburg‐Essen verfasst und von Farina Nagel, Sabine Manzel und Heike Roll betreut wurde.

Übrigens: Wie eine sprachsensible Unterrichtsgestaltung aussehen kann, wird auch Thema einer Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer sein, die wir am 15. Januar 2016 anbieten. Hier sind noch Plätze frei!