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Informationsblatt für Lehrerinnen und Lehrer

Infoblatt PraxissemesterDas Praxissemester hat viel Bewegung in die Lehramtsausbildung gebracht. Auch im Fach Sozialwissenschaften stellen sich Uni-Dozierende, Lehrer/innen an den Schulen und Fachleitungen an den ZfsL’en seit letztem Jahr der neuen Herausforderung.

Um den neuen Ausbildungsabschnitt sinnvoll aufeinander abgestimmt zu gestalten, haben wir im September SoWi-Lehrkräfte der Ausbildungsschulen und Hochschullehrende der Fachdidaktik Sozialwissenschaften zu einem Austauschtreffen eingeladen.

Ein Wunsch der SoWi-Lehrkräfte war es, mehr über die Studien- und Unterrichtsprojekte zu erfahren, welche die Studierenden im Praxissemester als Prüfungsleistung absolvieren müssen.

Dieses Anliegen hat das Studiengangsbüro aufgenommen und ein Informationsblatt für Lehrer/innen entwickelt.

Lehrkräfte, die im Fach Sozialwissenschaften Praxissemester-Studierende an ihrer Ausbildungsschule betreuen, erhalten hierin einen Überblick zu Zielen, Anforderungen und Ansprechpartnern.

Wir möchten hiermit zu einem guten Ablauf für die Studierenden und alle Beteiligten im Fach SoWi beitragen und freuen uns über Ihre Rückmeldungen!

Jetzt noch anmelden: Barcamp „Brennpunkte der politischen Bildung“ am 04.11. in Essen

Barcamp PB
Quelle der Abbildung: pb-barcamp.de/

Das Landesforum der DVPB-NW findet dieses Jahr im Unperfekthaus in Essen statt – eine gute Gelegenheit für Studierende im Lehramt Politik/SoWi an der UDE, hier dabei zu sein. Die Teilnahmegebühr für Studierende beträgt 15 €. Eine Anmeldung ist noch bis zum 28.10.2015 möglich!

Über die „Brennpunkte der politischen Bildung“ wird dabei in Form eines Barcamps diskutiert. Was es mit dieser Veranstaltungsform auf sich hat, erläutert die DVPB-NW auf ihrer Homepage.

Auch wir von CIVES werden mit einem Sessionvorschlag dabei sein, zusammen mit den AutorInnen von CIVES-Forum #1 und CIVES-Praxistest #4: „Brennpunkt Eurokrise: Wie viel Kontroversität bieten Unterrichtsmaterialien?“

Mehr Informationen zu Anmeldung, Ablauf, weiteren Sessionvorschlägen etc. kann man hier finden: http://pb-barcamp.de/.

CIVES-Newsletter #4 – Fortbildungen, eine Einladung und mehr

CIVES Newsletter4 Pünktlich zum Schulstart nach dem Ende der Herbstferien haben wir soeben unseren neuen CIVES-Newsletter verschickt.

Die Themen diesmal: Unsere neuen Fortbildungsreihen für Lehrerinnen und Lehrer, die Einladung zu unserer Diskussionsveranstaltung im Januar, u. a. mit Sylvia Löhrmann und Thomas Krüger, das Mediencho auf CIVES-Praxistest #4 und verschiedenes mehr.

Falls Sie noch nicht zum Abonnentenkreis dazugehören: Sie können sich den CIVES-Newsletter#4 auch hier ansehen. Oder am besten direkt abonnieren, um in Zukunft nichts zu verpassen.

Weiterer Gast: „Mesh Collective“ auf dem Podium

Wir freuen uns sehr, dass wir einen weiteren Gast auf unserer Diskussionsveranstaltung am 20. Januar 2016 begrüßen können: Mit einer Vertreterin des Projekts Mesh Collective ist jemand in Duisburg vor Ort, der bereits seit einiger Zeit versucht, politische Bildung neu zu denken und gesellschaftsrelevante Inhalte für Digital Natives attraktiv zu machen. Wir sind schon jetzt auf die Diskussion gespannt!

Sabine Manzel und Till van Treeck beim Kongress der DVPW

DVPW-Kongress 2015 Morgen startet der 26. wissenschaftliche Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Gastgeber ist in diesem Jahr die Universität Duisburg-Essen. Unter dem Titel „Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit“ sollen dort in den nächsten fünf Tagen die Strukturen und Prozesse der „Ordnung von Freiheit“ angesichts sich verändernder Bedingungen der Gewährleistung von Sicherheit analysiert werden.

Auch die CIVES-Leitung ist vor Ort und am Kongressprogramm beteiligt: Sabine Manzel hält am Dienstag, den 22.9. in der Sektion „Politische Wissenschaft und Politische Bildung“ (14:00-17.00 Uhr) im Gebäude LE, Raum 120, einen Vortrag zum Thema „Sach- und Werturteile im Politik- und Ökonomieunterricht in NRW“.

Till van Treeck referiert zusammen mit Prof. Dr. Tim Engartner am Donnerstag, den 24.09. im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung der Sektion „Politische Wissenschaft und Politische Bildung“ und des Arbeitsausschusses „Lehre und Studium“ (14:00-15:30 Uhr, Gebäude LE, Raum 120) über die „Einflussnahme gesellschaftlicher Kräfte auf Lehrinhalte in Schulen“.

Auch der Rest des CIVES-Teams wird vor Ort sein – wir freuen uns schon auf eine spannende Woche mit vielen interessanten Vorträgen und Diskussionen!

Nächster Praxissemester-Durchgang: CIVES trifft sich mit Fachleiter*Innen und Lehrer*Innen

Vernetzung Schule Der erste Durchgang des Praxisemesters an der UDE ist noch gar nicht so lange vorbei, und schon haben die nächsten Studierenden ihr Praxissemester an einer Schule in der UDE-Ausbildungsregion begonnen.

Vor diesem Hintergrund hat sich CIVES in den vergangenen Wochen sowohl mit den FachleiterInnen für Politik/SoWi der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) getroffen – als auch mit LehrerInnen von Schulen der UDE-Ausbildungsregion, die im vergangenen oder aktuellen Durchgang mit der Betreuung von Studierenden befasst waren oder sind.

Das Ziel dieser Treffen war zum einen der gemeinsame Austausch über die Erfahrungen mit dem ersten Praxissemester-Durchlauf. Außerdem sollte es darum gehen, die verschiedenen Lernorte besser miteinander zu vernetzen, um so die Koordinierung der LehrerInnenausbildung im Fach Politik/SoWi weiter zu verbessern.

Wir danken allen TeilnehmerInnen für ihre Bereitschaft, sich einzubringen und für alle Beiträge und Anregungen, die wir von diesen Treffen mitnehmen konnten!

Ein Beutelsbacher Konsens für die Ökonomie

Portrait über Prof. Dr. Till van Treeck in der Süddeutschen Zeitung

Die Süddeutsche Zeitung stellt in einer aktuellen Serie 24 deutsche ÖkonomInnen vor, auf die es in Zukunft ankommt. Till van Treeck, Professor für Sozialökonomie an der Uni Duisburg-Essen und Mit-Leiter der CIVES! School of Civic Education ist einer von Ihnen. Lesen Sie hier das Portrait, in dem es unter anderem um die Pluralität in der Ökonomie geht.

Mehr von Till van Treeck finden Sie auch auf unserer Seite, z. B. den aktuellen CIVES-Praxistest #4, der sich mit der Eurokrise in deutschen und französischen Unterrichtsmaterialien befasst. Till van Treeck ist zudem Dozent bei unseren Fortbildungsreihen für Lehrerinnen und Lehrer, die demnächst wieder starten!

Teaching the euro crisis –
What do students in Germany and France learn about the causes of Europe’s economic crisis?

Zur deutschsprachigen Version dieses Beitrags und des CIVES-Praxistest #4.

Occupy-Camp EZBThe protest camp of the Occupy Frankfurt movement at the European Central Bank in Frankfurt, Germany, on October 21, 2011. Photograph: Patrick Poendl/shutterstock.com.

The ongoing economic and financial crisis in the eurozone has led to severe social and political consequences which have shaken the European Union to its very foundations. Given the high degree of controversy in debates about the euro crisis, an important question to ask is what do students across Europe learn about the origins and consequences of the crisis?

CIVES-Praxistest 4In the new CIVES-Praxistest #4 Till van Treeck and Philipp Kortendiek argue that students in France and Germany, Europe’s most populous countries, are likely to be confronted with rather different perspectives on the crisis at high-school level. They review a number of important, though certainly not representative, teaching materials used in France and Germany.

The materials recommended by the French National Ministry of Education are mostly based on Keynesian perspectives on the crisis whereas the German teaching units largely represent neoclassical perspectives.

Clearly, the discrepancy between the ways in which the euro crisis is presented in the teaching materials in the European Union’s two largest member countries seems to be at odds with the EU’s objective to promote international dialogue especially within the young generation. Is this how Europe wants to educate its citizens and its future voters and leaders?

Download CIVES-Praxistest #4

Die Eurokrise unterrichten –
Was lernen SchülerInnen in Deutschland und Frankreich über die Eurokrise?

To the English version of this post and of CIVES-Praxistest#4.

Occupy-Camp EZBProtestcamp der Occupy-Bewegung vor der EZB, Frankfurt am Main, 21.10.2011, Quelle: Patrick Poendl/shutterstock.com.

Die Wirtschafts‐ und Finanzkrise im Euroraum hat die Europäische Union in ihren Grundfesten erschüttert. Seit Jahren werden kontroverse Debatten darüber geführt, was eigentlich zur Eurokrise geführt hat und wie sie zu lösen sei.

Eurokrise in der Schule:

Hier finden Sie die Berichte von Spiegel Online, der taz und des Deutschlandfunks zu den Ergebnissen des CIVES-Praxistest #4.

Die Auseinandersetzungen der letzten Monate zwischen Griechenland und den Gläubiger-Staaten haben diese Debatten zusätzlich angefacht. In Anbetracht des hohen Grades an Kontroversität in der öffentlichen Debatte ist es wichtig zu fragen, was SchülerInnen in Europa über die Krise lernen.

CIVES-Praxistest 4Im CIVES-Praxistest #4 zeigen Till van Treeck und Philipp Kortendiek, dass SchülerInnen an weiterführenden Schulen in Deutschland und Frankreich mit sehr unterschiedlichen Perspektiven auf die Krise konfrontiert werden. Dazu wurden ausgewählte Unterrichtsmaterialien betrachtet, bei denen davon auszugehen ist, dass sie in den Klassenzimmern breite Anwendung finden.

Die Materialien, die vom französischen Schulministerium empfohlen werden, geben zumeist eine keynesianische Perspektive auf die Eurokrise wieder, während die deutschen Unterrichtsmaterialen häufig eine neoklassische Sichtweise widerspiegeln.

Dies wirft beunruhigende Fragen für die Zukunft auf: Wie soll das Projekt der europäischen Integration wieder eine positive Dynamik entfalten, wenn zukünftige WählerInnen und PolitikerInnen in Deutschland und Frankreich jeweils nur einseitige Sichtweisen auf die aktuellen Geschehnisse kennenlernen? Sollte Europa so seine zukünftigen WählerInnen und politischen EntscheidungsträgerInnen ausbilden?

Download CIVES-Praxistest #4 Ältere Ausgaben der Reihe CIVES-Praxistest

Mehr zum Thema „Eurokrise und Unterrichtsmaterialien“ erfahren Sie auch in diesem Beitrag von Till van Treeck in der Zeitschrift „Deutschland & Europa“.

Fachdidaktische Forschung – AFP-Tagung als Plattform für bundesweiten Austausch

AFPÜber 40 (Nachwuchs-)Forscher/innen, Fachleiter und Lehrkräfte widmeten sich am 16./17. Juli 2015 aktuellen empirischen Forschungsprojekten der sozialwissenschaftlichen Fachdidaktik. Lesen Sie hier das Programm nach.

Anlass war die Jahrestagung des Arbeitskreises Fachunterrichtsforschung Politik (AFP), die in diesem Jahr unter Leitung von Prof. Sabine Manzel, UDE, und Prof. Carla Schelle, Universität Mainz, am Campus Duisburg stattfand.

Bei sommerlichen Höchsttemperaturen tauschten sich die Teilnehmenden intensiv aus. In Vortrags- und Werkstattformaten stellten sie aktuelle (Zwischen)Ergebnisse vor, diskutierten offene Fragen und verzahnten unterschiedliche Perspektiven und Methoden.

Die konstruktive Atmosphäre und die weiterführenden Diskurse motivierten den Arbeitskreis zu einem Buch-Projekt. Die vorgestellten Projekte sollen in einem Tagungsband publiziert werden. Des Weiteren ist eine neue AFP-Jahrestagung im Sommer 2017 an der Universität Mainz vorgesehen.

CIVES-Forum #2 erschienen

CIVES-Forum 2 Welche Auswirkungen kann Feedback der Lehrkraft auf das Verhalten der Schüler im Politikunterricht haben? Wie kann Feedback dazu beitragen, den Unterricht positiv zu beeinflussen?

Obwohl diese Fragen von großer Relevanz für die Politikdidaktik sind, hat sich die empirisch ausgerichtete, politikdidaktische Forschung bisher noch nicht in ausreichendem Maße mit dem Thema auseinandergesetzt.

Der Beitrag CIVES-Forum #2: „Feedback geben im Politikunterricht“, der auf der BA-Arbeit der UDE-Studentin Annika Overdick basiert (betreut von Prof. Dr. Sabine Manzel), liefert erste Ansätze für eine Bearbeitung dieser Forschungslücke.

Anhand einer Untersuchung zweier videografierter Unterrichtsstunden werden Hypothesen zum Zusammenhang von Lehrkraftfeedback und Schülerverhalten aufgestellt, die in umfangreicheren Forschungsprojekten überprüft werden sollten.

Weitere Beiträge der ReiheCIVES-Forum stehen hier zum Download bereit. Die Beiträge unserer anderen Reihe CIVES-Praxistest können Sie hier herunterladen.

Aktuelle Unterrichtsforschung im Fach Politik/SoWi: Sabine Manzel richtet AFP-Tagung aus

AFP-TagungBilingualer Politik- und Wirtschaftsunterricht, Lernen mit Computerspielen oder die Erfassung von Politikunterricht in der ICCS-Studie 2016 (International Civic and Citizenship Education Study) – diese und weitere Themen werden am 16./17. Juli 2015 rege an der Universität Duisburg-Essen diskutiert.

Anlass ist die Jahrestagung des Arbeitskreises Fachunterrichtsforschung Politik (AFP), die in diesem Jahr am Campus Duisburg stattfindet. Veranstalterinnen sind Prof. Dr. Sabine Manzel, Lehrstuhl Didaktik der Sozialwissenschaften an der UDE, und Prof. Dr. Carla Schelle, Universität Mainz.

Unter dem Titel „Aktuelle empirische Forschungsprojekte in der sozialwissenschaftlichen Fachdidaktik“ stellen (Nachwuchs-)Wissenschaftler/innen aus dem gesamten Bundesgebiet in 15 Vorträgen und 4 Workshops ihre aktuellen Ergebnisse mit unterrichtspraktischer Relevanz vor. Die Forscher/innen gehen z.B. den Fragen nach: Wie lernen Schüler/-innen politisch zu argumentieren, welche Rolle spielen Schulbücher bei der Wissensvermittlung, gibt es einen Zusammenhang zwischen Systemvertrauen und Leistung? Lesen Sie hier das vollständige Programm.

Der Arbeitskreis für Fachunterrichtsforschung Politik der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE) existiert seit Beginn der 90er Jahre. Seine Mitglieder treffen sich zu regelmäßigen Workshops, um über Gegenstände, Methoden und Ergebnisse empirischer Unterrichtsforschung zu diskutieren.

Sommer-Gespräch des Wissenschaftsministeriums mit Prof. Till van Treeck

Die anstehenden Semesterferien sind eine gute Gelegenheit, einmal zur Ruhe zu kommen und auf die letzten Monate zurückzuschauen. In seinen „Sommer-Gesprächen“ wendet sich das NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung daher an Wissenschaftler/-innen – mit der Frage: Was hat das letzte Semester gebracht?

Im Interview mit Prof. Till van Treeck geht es um die Eurokrise, die deutsche Krisenpolitik und die Bewegung für mehr Pluralismus in der Volkswirtschaftslehre. Hier gehts zum Interview!

„Das Kapital im 21. Jahrhundert“ – jetzt auch bei der BPB

Von vielen gelobt – von manchen stark kritisiert: Nur wenige Bücher zu einem Wirtschaftsthema haben in den letzten Jahren derart die Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ des französischen Ökonomen Thomas Piketty. Jetzt ist das 800 Seiten starke Buch, das massiv dazu beigetragen hat, ökonomische Ungleichheit wieder in den Fokus der öffentlichen Debatte zu rücken, auch bei der Bundeszentrale für politische Bildung für einen geringen Betrag erhältlich.

Mehr rund um’s „Kapital im 21. Jahrhundert“

An dieser Stelle möchten wir auf verschiedene Beiträge des Lehrstuhls für Sozialökonomie zur Debatte rund um Pikettys Werk erinnert, die auch für Studierende und Lehrkräfte interessant sind, welche sich dem Thema „Ungleichheit“ unter Berücksichtigung der aktuellen Debatten nähern möchten:

• Beitrag von Prof. Dr. Till van Treeck zum Mega-Thema Ungleichheit auf capital.de.

• Interview mit Thomas Piketty sowie Julian Bank, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls Sozialökonomie im Wirtschaftsmagazin „Made in Germany“ der DW.

• Kostenloses E-Book mit Beiträgen von Prof. Dr. Till van Treeck, Julian Bank, Prof. Peter Bofinger und anderen über „Thomas Piketty und die Verteilungsfrage“.

•Piketty-Sonderseite auf dem Blog von Julian Bank: verteilungsfrage.org.