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Gemeinsam neue Ideen entwickelt

Lehrkräfte-Fortbildung zu textsortenbasiertem Lernen

Auch wenn die Künstliche Intelligenz (KI) Texte zu einem vorgegebenen Lerninhalt generieren kann, bleibt die Schreibfähigkeit eine zentrale Voraussetzung für den Lernerfolg von Schüler*innen und ermöglicht Partizipation in einer Demokratie. Schreiben als Tätigkeit hilft, Lernprozesse zu strukturieren, Wissen aufzubauen und Fachkonzepte zu verstehen.

Sprach- und Schreibfähigkeiten beeinflussen auch das politische Lernen und es gibt erste empirische Erkenntnisse dazu, mit welchen unterrichtlichen Förderkonzepten die fachliche Literalität gestärkt werden kann.

Genau hierzu tauschten sich Teilnehmende in einem produktiven CIVES-Workshop zum Thema „Textsortenbasiertes Lernen im sozialwissenschaftlichen Unterricht“ am 3. Dezember 2025 an der Universität Duisburg-Essen aus.  

Dr. Claudia Forkarth präsentierte den aktuellen Stand der Forschung sowie konkrete Fördermöglichkeiten wie das Scaffolding, den textsortenbasierten Lehr-Lern-Zyklus und die genredidaktische Unterrichtsplanung. In zwei Arbeitsphasen wandten die teilnehmenden Lehrkräfte und ZfsL-Ausbilder*innen das neue Wissen direkt an. Sie entwickelten für die Textsorte Politisches Urteil konkrete Ideen für ihren eigenen Unterricht, wie bspw. einen Schreibplan, Kriterien-Checklisten, Formulierungshilfen oder das „Falt-Urteil“ für die gemeinsame Konstruktion eines neuen SuS-Texts.

Bei der abschließenden Diskussion und Reflexion betonten die Teilnehmenden den Bedarf und die positive Bedeutung solcher praktischen Impulse für einen sprachsensibleren Unterricht.