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Forschung

Aktuelle Publikationen

Sabine Manzel, Matthias Sowinski, Farina Nagel

„Fachlichkeit im Politikunterricht. Untersuchung einer Lernaufgabe zum Thema Flucht und Asyl mittels Frequenzanalyse und Dokumentarischer Methode“ in: Konstruktion von Fachlichkeit

Verlag Julius Klinkhardt KG | Bad Heilbrunn 2018
ISBN 978-3-7815-2256-5
 
 

Kurzbeschreibung
Fachlichkeit ist eine zentrale Dimension von Unterricht und damit für die empirische Unterrichtsforschung. In den verschiedenen Fachdidaktiken, der Allgemeinen Didaktik, der historischen Bildungsforschung sowie der erziehungswissenschaftlichen empirischen Unterrichts- und Lehr-/Lernforschung wird Fachlichkeit allerdings in unterschiedlicher Weise konstruiert.
In Hinsicht auf die Erforschung der Fachlichkeit des Politikunterrichts zeigen Sabine Manzel, Matthias Sowinski und Farina Nagel Potenziale eines multimethodalen Vorgehens von quantifizierender Frequenzanalyse und rekonstruktiver Dokumentarischer Methode auf. Damit werden sowohl Fachlichkeit setzende als auch Fachlichkeit rekonstruierende Aspekte aufgezeigt und zueinander in Beziehung gesetzt. Verknüpft werden unterschiedliche theoretische Operationalisierungen von fachlichem Wissen. Diese Kombination der Forschungsmethoden ermöglicht zum einen einen relationalen Gesamtüberblick über fachliche Ausprägungen im Sinne einer politikdidaktischen Fachlichkeit und zum anderen Einblicke in die Bedingungen und Prozesse der Herstellung von fachlichen Aussagen und Werturteilen.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Publikation.

Dorothee Gronostay, Sabine Manzel

„Videografie“ in: Handbuch Methoden der Politikwissenschaft

Springer VS | Wiesbaden 2018
ISSN: 2569-8710
 
 
 

Kurzbeschreibung
Der Beitrag bietet einen Überblick über die Videografie als Forschungsmethode in der Politikwissenschaft und der politikdidaktischen Unterrichtsforschung. Es werden Grundlagen der Erhebung und Auswertung von Videodaten mit qualitativen als auch quantitativen Methoden anhand von Beispielen erläutert. Die Videografie bedarf einer Kombination mit weiteren Auswertungsmethoden (Inhaltsanalyse) und kann in vielfältigen Untersuchungsdesigns Anwendung finden. Anknüpfungspunkte zur Medien-, Kommunikations- und Filmwissenschaft und zur Psychologie werden sichtbar. Neben dem Potenzial der Methode (Perspektivenvielfalt) werden auch Herausforderungen (Datenschutz) diskutiert.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Publikation.

Sabine Manzel, Matthias Sowinski, et al.

„Methodische Herangehensweisen für die Erforschung des Übergangs vom Sachunterricht in den Fachunterricht der Sekundarstufe I“ in: GDSU-Journal Juni 2018, Heft 8

GDSU e. V. | Bamberg 2018
ISSN: 2196-9191
 
 

Kurzbeschreibung
Der Übergang vom Sachunterricht in den Fachunterricht der Sekundarstufe I stellt für Schülerinnen und Schüler zumeist eine Herausforderung dar. Die integrative Logik des Sachunterrichts wird durch eine fachspezifische Perspektive abgelöst, darüber hinaus werden Inhalte umfassender und komplexer. Im vorliegenden Beitrag stellen Promotionsvorhaben aus verschiedenen Fachdidaktiken ihre Ergebnisse vor. Alle Arbeiten gehen – bezogen auf unterschiedliche Bezugsfächer des Sachunterrichts – der Frage nach, wie die Analyse des Übergangs vom fächerintegrierenden Sachunterricht der Grundschule zu den fachsystematisch und wissenschaftsorientiert konzipierten Bezugsfächern der Sekundarstufe I forschungsmethodisch angelegt werden kann.

Der Beitrag steht auf der Seite der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (GDSU) als PDF zum Download zur Verfügung.

Eine Übersicht aller Publikationen gegliedert nach dem Erscheinungsjahr finden Sie hier.

Forschung

An der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der UDE hat sich eine eigenständige fachdidaktische Forschung rund um den Politik-/SoWi-Unterricht etabliert. Diese findet im Rahmen der CIVES! School of Civic Education sowie des Lehrstuhls für die Didaktik der Sozialwissenschaften statt.

Drittmittelfinanzierte Forschung mit Beteiligung der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften

Chemie, Sozialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften: Studienerfolg und Studienabbruch (Cassis)

Logo Cassis

Während alle Hochschulen das Ziel verfolgen, bei möglichst hohem akademischem Standard eine hohe Studienerfolgsquote zu erzielen, stehen dem aktuell auffällig hohe Abbruchquoten – insbesondere in den MINT-Fächern – entgegen. Das Projekt CASSIS (Chemie, Sozialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften: Studienerfolg und Studienabbruch) zielt darauf, institutionelle und individuelle Variablen zu untersuchen, die den Studienabbruch beeinflussen. Dazu sollen auf institutioneller Seite zwei verschiedene Hochschultypen an Beispielen miteinander verglichen werden. Außerdem sollen zwei typische Vertreter der MINT-Fächer, Ingenieurwissenschaften und Chemie, mit Sozialwissenschaften als einem Fach verglichen werden, das möglichst andere Anforderungen an die Studierenden stellt, um so fachspezifische Abbruchgründe und Erfolgsparameter identifizieren zu können. Aufgrund der besonders großen Quote an Bildungsinländern und -ausländern in Nordrhein-Westfalen sollen diese Gruppen bei der Auswertung der Daten besondere Beachtung erfahren.

Laufzeit: 01.04.2017-31.12.2020

Projektbeteiligte an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften:
Sabine Manzel, Patrick Motté

gefördert vom:
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Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen (SchriFT I)

Logo SchriFT I

Das Vorhaben untersuchte die Wechselbeziehung zwischen fachlichen Kompetenzen und Schreibkompetenzen in Deutsch bzw. der Herkunftssprache Türkisch in Hinblick auf die Entwicklung und Förderung einer biliteralen fachorientierten Gesamtkompetenz. Die Grundlage der Untersuchung bildete eine interdisziplinäre Analyse der Merkmale fachlich zentraler Schülertextsorten in je zwei gesellschaftswissenschaftlichen Fächern (Geschichte und Politik) und zwei naturwissenschaftlich-technischen (Physik und Technik) und durch die Fachdidaktiken und die Fächer Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und Turkistik.

Laufzeit: 01.10.2014-01.10.2017

Projektbeteiligte an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften:
Sabine Manzel, Farina Nagel

gefördert vom:
Logo BMBF
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Professionalisierung für Vielfalt: dynamisch - reflexiv - evidenzbasiert (ProViel)

Logo ProViel

In dem Teilprojekt des Handlungsfelds „Qualitätsentwicklung und -sicherung“ des BMBF-geförderten Projekts „ProViel – Professionalisierung für Vielfalt“ der Qualitätsoffensive Lehrerbildung wird ein Testinstrument zur Erhebung des Professionswissens von Lehramtsstudierenden der Universität Duisburg Essen mit Studienfach Sozialwissenschaften entwickelt. Bislang liegen kaum Daten dazu vor, ob Absolventen im Lehramt Sozialwissenschaften der Universität Duisburg-Essen am Ende ihres Studiums über das für die Schulpraxis relevante und in curricularen Dokumenten geforderte Professionswissen verfügen. Das BMBF-geförderte Projekt der Qualitätsoffensive Lehrerbildung zielt darauf, Daten und Erkenntnisse zur Optimierung der universitären Phase der Lehramtsausbildung an der Universität Duisburg-Essen zu generieren. Das fertige Testinstrument soll regelmäßig zur Erhebung des Professionswissens der Masterstudierenden im Fach Sozialwissenschaften der Universität Duisburg-Essen eingesetzt werden. Die Ergebnisse dienen der Überprüfung der von den Studierenden am Ende des Masters tatsächlich erreichten Kompetenzen (im Längsschnitt über Kohorten hinweg sowie differenziert nach Wissensbereichen). So können Handlungsbedarfe identifiziert und Studiengänge im Lehramt Sozialwissenschaften evidenzbasiert weiterentwickelt werden.

Laufzeit: 01.01.2016-30.06.2019

Projektbeteiligte an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften:
Sabine Manzel, Dorothee Gronostay

gefördert vom:
Logo BMBF
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Zur Seite des Teilprojektes Sozialwissenschaften
Zur Berichterstattung über das Teilprojekt Sozialwissenschaften

Übergänge Sachunterricht-Sekundarstufe I: Teilprojekt aus der Didaktik der Sozialwissenschaften (SUSe I)

Logo SUSeI

In der Politikdidaktik stellt die Diagnosefähigkeit als Bestandteil der Professionskompetenz von Lehrkräften des Sachunterrichts und der Sekundarstufe I noch eine Forschungslücke dar. Ziel dieses Teilprojektes aus dem Graduiertenkolleg SUSe I ist es eben diese diagnostischen Fähigkeiten von Lehramtsstudierenden zu erfassen.

Die Beantwortung folgender Forschungsfragen wird angestrebt:
1. Unterscheiden sich Lehramtsstudierende des Sachunterrichts von Lehramtsstudierenden in der Sekundarstufe I beim Erfassen und Beurteilen (Diagnosefähigkeit) von Schülervorstellungen zum Fachkonzept Wahlen?
2. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Fachwissen über Wahlen und der Diagnosefähigkeit?

Zur Beantwortung dieser Fragen wurde ein Testinstrument entwickelt, welches authentische Diagnosesituationen in Form von zuvor erhobenen Concept Maps, Wortassoziationen und transkribierten Videoausschnitten aus dem Sachunterricht und dem Politikunterricht beinhaltet.

Das Projekt findet im Rahmen des Graduiertenkolleg „SUSe I – Übergänge Sachunterricht zu Sekundarstufe I“ statt

Laufzeit: 01.01.2016-31.12.2018

Projektbeteiligte an der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften:
Sabine Manzel, Matthias Sowinski

gefördert vom:
Logo MIWF
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Videobasierte Unterrichtsforschung

VideoforschungVideobasierte Unterrichtsforschung ermöglicht unmittelbare Einblicke in fachspezifische Lehr-Lernprozesse. Gegenüber der klassischen Unterrichtsbeobachtung mit Protokollen oder Beobachtungsbögen bieten Unterrichtsvideos die Möglichkeit, Merkmale des Unterrichts unabhängig von der konkreten Unterrichtssituation zu analysieren.

Am Lehrstuhl für die Didaktik der Sozialwissenschaften wurden bislang zwei Videostudien im Fachunterricht Politik/Wirtschaft der Sekundarstufe I an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen durchgeführt:

  • Videostudie I (Aufnahmezeitraum 2011-2012): Explorative Pilotstudie zu Basisdimensionen von politischem Unterricht (Manzel & Gronostay 2013) sowie zum fachspezifischen Einsatz von Lernaufgaben (Manzel & Sowinski 2014).
  • Videostudie II (Aufnahmezeitraum 2013-2014): Aufnahme einer standardisierten Unterrichtslektion zur Parteiverbotsthematik mit Fokus auf Argumentations- und Diskussionsphasen (Gronostay 2015).

Videographie: Eine Pilotstudie

Bislang wurden in der politikdidaktischen Forschung kaum standardisierte Videostudien zu authentischem Politikunterricht realisiert. Die Pilotstudie stößt mit der standardisierten Videografie eine Reihe von Forschungsprojekten in der empirischen Politikdidaktik an, die zur Erfassung von Qualität in Politik beitragen sollen und den Anspruch erheben, methodologischen Standardszu genügen (vgl. Manzel 2012). Als theoretischer Hintergrund dient das politikwissenschaftlich begründete Fachkonzeptemodell von Weißeno et al. (2010).

• Welche Redeanteile von Schüler/-innen zeigen sich im Politikunterricht?
• Inwiefern werden politische Fachkonzepte im Unterricht angesprochen?
• Welches Komplexitätsniveau weisen die fachinhaltlichen (mündlichen) Aussagen im Unterrichtsgespräch auf?

Projektbeteiligte:
Sabine Manzel, Dorothee Gronostay

Unterrichtsfragen und Aufgabenstellungen

In der Politikdidaktik gibt es zwei Pilotstudien zur Entwicklung standardisierter Testaufgaben (Massing & Schattschneider 2005, Weißeno 2005), die eine Modellierung von Kompetenzen aus politikdidaktischer Sicht zur Diskussion stellen. Die Aufgabenkultur des alltäglichen Politikunterrichts stellt jedoch ein Desiderat fachdidaktischer Forschung dar, obwohl der „Beschaffenheit der Aufgaben und deren kognitiven Aktivierungspotential […] eine wichtige Rolle beigemessen“ wird (Kunter et al. 2004, S. 176).

• Wie häufig werden Unterrichtsfragen und Aufgabenstellungen im Politik-/SoWi-Unterricht eingesetzt und in welchen Sozialformen geschieht dies?
• Welche kognitiven Prozesse werden mit Lernaufgaben angeregt?
• Unterscheiden sich Lehramtsstudierende von Lehrkräften im Hinblick auf die Auswahl von Lernaufgaben im Politikunterricht?

Projektbeteiligte:
Sabine Manzel, Matthias Sowinski

Argumentative Lehr-Lernprozesse

Argumentative Lehr-LernprozesseKontroverse Diskussionen werden im politischen Unterricht häufig zur Förderung der Urteils- und Handlungskompetenz eingesetzt. Die fachdidaktische Forschung bietet bislang nur wenige Einblicke in den argumentativen Diskurs von Schüler/-innen. In drei Teilstudien werden die unten skizzierten Leitfragen untersucht. Hierzu wurde in der Videostudie „Argumentative Lehr-Lernprozesse im Politikunterricht“ in zehn Schulklassen eine standardisierte Lerneinheit zur Parteiverbotsthematik mit anschließender Diskussionsphase per Video aufgezeichnet.

• Wie kann Lernen durch Argumentieren und Diskutieren im Politikunterricht gelingen?
• Lässt sich die Qualität von kontroversen Diskussionen im Politikunterricht durch ein Argumentationstraining im Fachunterricht steigern?
• Stehen das Politikinteresse und fachspezifische Selbstkonzept der Schüler/-innen in Zusammenhang mit der Partizipation an kontroversen Diskussionen im Unterricht?

Projektbeteiligte:
Dorothee Gronostay (Dissertationsprojekt)

Wissensaufbau und Wissensdiagnose

Wissensaufbau und Wissensdiagnose Concept Maps dienen im schulischen Alltag vor allem als Arbeitstechnik für den Politikunterricht, um Schülervorstellungen zu erfassen. Zudem werden Concept Maps als Diagnoseinstrument für das politische Fachwissen genutzt. Im Rahmen der Videostudie II bezieht sich der Schwerpunkt dieser Arbeit auf den Wissensaufbau und die Wissensvernetzung von Schüler/-innen. Die Concept Maps der Schüler/-innen werden mit den videografierten Redebeiträgen der Schüler/-innen wechselseitig in Beziehung gesetzt.

 
• Wie strukturieren Schüler/-innen schulnahe Fachbegriffe zum Thema Parteienverbot am Beispiel des NPD-Parteienverbotsverfahrens zu einer Concept Map?
• Inwiefern verändern sich die Concept Maps der Schüler/-innen nach einer Unterrichtseinheit zum Thema Parteienverbot am Beispiel des NPD-Parteienverbotsverfahrens?
• Ist es möglich konzeptuelle Vorstellungen der Schüler/-innen anhand von Concept Maps zu ermitteln?

Projektbeteiligte:
Matthias Sowinski (Dissertationsprojekt)

Gender und Emotion

Emotionen beeinflussen ebenso wie kognitive und volitionale Schüler/-innen-Merkmale Lernprozesse. Gerade in politischen Diskussionen – in Politik, Fernsehen sowie im Unterricht – werden oft starke Emotionen zur Schau getragen. Ein Forschungsdesiderat besteht dahingehend, inwieweit und welche Emotionen Schüler/-innen in Diskussionen im Politikunterricht zeigen und ob sich Jungen und Mädchen hierbei unterscheiden. Die Fragestellungen werden unter Verwendung der Unterrichtsvideos aus der Videostudie II untersucht.

• In welchem Maß beteiligen sich Schülerinnen und Schüler in unterrichtlichen Kommunikationsprozessen und inwieweit zeigen sie sich emotional involviert?
• Zeigen sich Unterschiede in der Partizipation von Schülerinnen von Schülern?


Projektbeteiligte:
Sabine Manzel, Dorothee Gronostay

Interesse am Videoprojekt teilzunehmen?

Sie sind Politik-Lehrer/-in und möchten an einem fachdidaktischen Forschungsprojekt mitwirken? Derzeit sind wir mit der Auswertung bereits erfolgter Videoaufnahmen von Unterricht beschäftigt. Wir freuen uns, wenn Sie sich mit dem Fax-Anmeldeformular für die Teilnahme an zukünftigen Videostudien anmelden.

Fax-Anmeldeformular zur Videostudie
Merkblatt mit wichtigen Infos zur Organisation der Videoaufnahmen

Professionsforschung

Im Rahmen der Professionsforschung von Lehramtsstudierenden werden Bedingungen und Verläufe der Kompetenzentwicklung von angehenden Lehrer/-innen untersucht. Die Forschungsprojekte des Lehrstuhls für Fachdidaktik der Sozialwissenschaften beziehen sich auf die Entwicklungsverläufe von Studierenden des Lehramts Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen.

Politisches Wissen und Können

Politisches Wissen und Können• Welches politikdidaktische Wissen und Können müssen (angehende) Lehrkräfte sozialwissenschaftlicher Unterrichtsfächer haben und wie lässt sich dieses messen?
• Ist es möglich, insbesondere handlungsnahe Aspekte politikdidaktischer Kompetenz in computerbasierten Erhebungsverfahren valide zu erfassen?


Projektbeteiligte:
Dennis Neumann(Dissertationsprojekt)

Berufswahlmotivation und Kompetenzentwicklung

Ein Forschungsdesiderat besteht darin, dass die Berufswahlmotive von angehenden Politik-Lehrkräften in einen Zusammenhang mit dem Professionswissen gesetzt werden. Künsting & Lipowsky (2011) konstatieren, dass „kaum Befunde für Beziehungen zwischen Studienwahlmotivation und erfolgsrelevanten Variablen im Lehramtsstudium (…), insbesondere was den Studienbeginn betrifft“ vorliegen. Die Teilstudie untersucht zunächst die Studienwahlmotivation von Lehramtsstudierenden des Unterrichtsfachs Politik/Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Zusammenhänge mit der Entwicklung des fachspezifischen Professionswissens stehen im Fokus der folgenden quasi-längsschnittlichen Untersuchung.

• Aus welchen Gründen entscheiden sich Lehramtsstudierende der Universität Duisburg-Essen für die Aufnahme eines Lehramtsstudiums der Sozialwissenschaften?
• Wie beeinflusst die Motivstruktur die Kompetenzentwicklung im Studienfach?
• Zeigen sich hinsichtlich der Berufswahlmotivation und Kompetenzentwicklung Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Studierenden sowie zwischen Studierenden der verschiedenen Schulformen?


Projektbeteiligte:
Sabine Manzel, Dorothee Gronostay