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Unterrichtsmaterial testen und bpb-Überraschungspaket gewinnen

bpb_logoUnterrichten Sie aktuell in der Sek II oder sind Sie in der außerschulischen politischen Bildung aktiv? Dann machen Sie mit und testen Sie die von Till van Treeck entwickelten, offenen didaktischen Materialien zur Europäischen Schuldenkrise.

Was müssen Sie tun? Sie testen die für Sie passenden Materialien im Zeitraum vom 2. Oktober bis 10. November 2017 und geben anschließend in einem Online-Fragebogen Feedback dazu. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie ein kleines Überraschungspaket mit Materialien der bpb.

Um bei der Aktion mitzumachen, melden Sie sich bitte bis zum 29. September 2017 per E-Mail an ausprobiert(at)werkstatt.bpb.de an und geben Ihren Namen, Ihren Wohnort und ggf. unterrichtete Fächer bzw. fachliche Schwerpunkte an.

Nähere Informationen finden Sie hier auf der Seite der bpb.

Offenes Schulbuch für den sozioökonomischen Unterricht

ise_logoAm Institut für Sozioökonomie der Universität Duisburg-Essen entwickeln Till van Treeck und Julian Becker derzeit in einem Projekt ein offenes Lehrmittel für den sozioökonomischen Unterricht in der Sekundarstufe II.

Die Digitalisierung verändert die schulische Unterrichtsvorbereitung. Kostenlose, online verfügbare Bildungsressourcen beinhalten viele Vorteile. Andererseits weisen viele Materialien Qualitätsmängel auf und beim praktischen Einsatz kommt es häufig zu Rechtsunsicherheiten.

Das Projekt setzt an dieser Problemkonstellation an und will die Entwicklung eines offenen digitalen Lehrmittels erproben, das diese Kriterien berücksichtigt. Über Projektergebnisse werden wir hier berichten.

Sprachsensibler Politikunterricht

Farina Nagel stellte Möglichkeiten bei Lehrerfortbildung vor

farina-nagel-sprachsensibler-politikunterricht-350x398Tragen schreibfördernde Konzepte im Fachunterricht zum Lernerfolg bei? Mit dieser Fragestellung sowie der Wechselbeziehung zwischen fachlichen Kompetenzen und Schreibkompetenzen in Deutsch bzw. der Herkunftssprache Türkisch beschäftigt sich derzeit das interdisziplinäre BMBF-Forschungsprojekt SchriFT – Schreiben im Fachunterricht der Sekundarstufe I unter Einbeziehung des Türkischen.

Farina Nagel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Didaktik der Sozialwissenschaften, stellte vergangenen Freitag in einer Lehrerfortbildung für die teilnehmenden Schulen aktuelle Forschungserkenntnisse und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für den Politikunterricht vor.

Konkrete Vorschläge sind auch dem jüngst erschienenen Unterrichtsentwurf im CIVES-Praxistest #6 „Gewaltenteilung, oder: Alle Macht in einer Hand?“ – Schaubilder im sprachsensiblen Politikunterricht“ zu entnehmen.

Proband*innen gesucht!

Für ein Forschungsprojekt im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „Professionalisierung für Vielfalt“ werden kurzfristig noch Lehramtsstudierende gesucht, die sich als Probanden zur Verfügung stellen. Für die 90-minütige Bearbeitung von Testaufgaben erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 30 €. Alle weiteren Informationen zu Anmeldung und Ablauf finden Sie hier.

Dem Populismus begegnen – aber wie?

Kurzbericht und Impressionen von der 18. Jahrestagung der GPJE an der CIVES School / UDE

GPJE-Jahrestagung2017
Vom 22. bis 24. Juni 2017 diskutierten über 140 Wissenschaftler*innen und politische Bildner*innen über das Phänomen des Populismus und den möglichen Umgang in der politischen Bildung hiermit. Anlass war die 18. Jahrestagung der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE), die in diesem Jahr an der CIVES School of Civic Education an der Universität Duisburg-Essen stattfand. Sie stand in diesem Jahr unter dem Titel: „Unsere herausgeforderte Demokratie – Politische Bildung in Zeiten des Populismus“.
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CIVES-Praxistest #6 erschienen

„Gewaltenteilung, oder: Alle Macht in einer Hand?“

Schaubilder im sprachsensiblen Politikunterricht

cives-praxistest-6_148x210Gerade ist der neue CIVES-Praxistest erschienen. Unsere Nr. 6 ist – nach längerer Zeit – mal wieder ein Unterrichtsentwurf geworden!

Dieser Entwurf ist im Rahmen des SchriFT-Projekts an der Universität Duisburg-Essen entstanden. Ziel dieses Projektes ist es auch, Projektergebnisse für die Praxis zu nutzen und zu zeigen, wie textsortenbasiertes und sprachsensibel gestaltetes Lernen auch im Politikunterricht funktionieren kann.

Claudia Luft, Farina Nagel und Sabine Manzel zeigen hierin, wie anhand der Auseinandersetzung mit dem politischen System in Deutschland die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit der Textsorte „Schaubild“ sowohl in Bezug auf fachliche Inhalte, als auch hinsichtlich sprachlicher Handlungen lernen können.

Dabei sind die Folien und Arbeitsblätter des neuen Praxistests unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0 veröffentlicht worden, was es (nicht nur) Lehrkräften ermöglicht, die Unterrichtsmaterialien zu verwenden, weiterzugeben und sogar für ihre Unterrichtszwecke anzupassen – (fast) ohne rechtliche Bedenken haben zu müssen.

Debatte: „Europäische Schuldenkrise“

Neue Hintergrundtexte und Materialien zum Online-Dossier „Europäische Schuldenkrise“ der Bundeszentrale für politische Bildung

Das Online-Dossier zur europäischen Schuldenkrise der Bundeszentrale für politische Bildung enthält nun auch umfangreiche Materialien und Hintergrundtexte für den Einsatz in der sozio/ökonomischen Bildung, entwickelt von Prof. Dr. Till van Treeck von der Professur für Sozialökonomie an der UDE.

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Quelle: EU-Kommission (2016), Till van Treeck (eigene Berechnungen); Lizenz: cc by-nc-sa/4.0/de/
Bundeszentrale für politische Bildung 2017, www.bpb.de

Alle diese Texte, Grafiken und Arbeitsblätter sind dabei unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-NC-SA veröffentlicht worden. Das bedeutet, dass jeder diese mit nur wenigen Einschränkungen weitergeben, bearbeiten und in veränderter Form veröffentlichen oder an andere weitergeben darf.

„Pro-europäisch, aber wie?“

Beitrag von Till van Treeck in der Süddeutschen Zeitung

Was haben Unterrichtsmaterialien zur Eurokrise und die Meinungen von Studierenden zu den Problemen der Eurozone mit der französischen Präsidentschaftswahl zu tun? In der Süddeutschen Zeitung argumentiert Prof. Till van Treeck, dass erstere ein Indikator dafür sind, wie tief die intellektuellen Gräben in Europa mittlerweile geworden sind. Auch zwischem dem französischen Präsidentschaftskandidaten Macron und der deutschen Regierung bestünden in makroökonomischen Fragen nicht zu unterschätzende Differenzen. Gerade auf Seiten der deutschen Wirtschaftspolitik sei ein Umdenken nötig, so van Treeck. Ansonsten „dürfte der Euro keinen weiteren pro-europäischen französischen Präsidenten mehr erleben. Vielmehr droht dann bei der nächsten Wahl der endgültige Triumph des Front National.“

Mut und Souveränität in der Politikwissenschaft

Angesichts der aktuellen politischen Lage – dem Aufwind für rechtspopulistische Bewegungen, welcher diese bis in hohe politische Ämter geweht hat – fordert Prof. Sabine Manzel in einem Beitrag auf der Seite der Zeitschrift für Politikwissenschaft mehr Mut und Souveränität seitens der Disziplin.

Diese müsse „Position einnehmen für die Demokratie, indem sie sich ihrer Wurzeln als Demokratiewissenschaft nach 1945 erinnert“, so Manzel. Stärkere Intervention der Politikwissenschaft und ihrer Vertreter*innen in öffentlichen Debatten und der Einsatz für die pluralistische Gesellschaft und die Grundrechte der Verfassung seien nötig, indem aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen auf Basis wissenschaftlicher Theorien und Erkenntnisse kommentiert würden.

Insbesondere Politische Bildung als Teil der „Demokratiewissenschaft“ habe dabei den Anspruch, die Bürger*innen in die Lage zu versetzen, die Demokatie zu verteidigen.

Der vollständige Beitrag steht hier zum Download bereit.

Seminar unternimmt Exkursion zum Landtag NRW

BFP-Seminar_Landtags-Exkursion_18.01.17
Das Seminar zum Berufsfeldpraktikum (BFP) in den Sozialwissenschaften hat im Januar den NRW-Landtag besucht. Unter dem Oberthema „Außerschulische Lernorte in der politischen Bildung“ trafen sich die Studierenden nach einer Einführung zur Plenararbeit im Landtag zu einem Gespräch mit Stefan Zimkeit, MdL (SPD).

Thema des Gespräches waren unter anderem der Arbeitsalltag eines Landtagsabgeordneten, die anstehende Landtagswahl im Jahr 2017, der Umgang mit der AFD sowie aktuelle Themen der Bildungs- und Jugendpolitik, z. B. im Hinblick auf die schulische Integration von Geflüchteten. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Zimkeit für das spannende Gespräch!

CIVES-Praxistest#5: Welches Menschenbild für die ökonomische Bildung?

Nicht-egoistisches Verhalten und soziale Vergleiche in der Haushaltstheorie

blinde_flecken189x294Wie hier bereits berichtet, ist gerade ein neuer, von Prof. Till van Treeck mitherausgegebener Sammelband erschienen, der 20 Rezensionen zu den in Deutschland am weitesten verbreiteten VWL-Lehrbüchern versammelt.

Dieser Band deckt auf, wo wissenschaftliche und gesellschaftliche Kontroversen in den Lehrbüchern unerwähnt bleiben. Die Autorinnen und Autoren geben damit zugleich auch Hinweise auf alte und neue Ansätze jenseits der aktuellen Standardökonomik. Daher lohnt sich ein Blick in das Buch zum Beispiel auch für Lehrkräfte, die sich auf ein Unterrichtsthema vorbereiten wollen.

cives-praxistest-5Ermöglicht durch die Veröffentlichung unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlichen wir hier den Beitrag „Welches Menschenbild für die ökonomische Bildung? Nicht-egoistisches Verhalten und soziale Vergleiche in der Haushaltstheorie“ für alle Leser*innen unserer CIVES-Praxistests als CIVES-Praxistest #5.

Till van Treeck zeigt hierin nicht nur, dass die Schwächen des Homo-Oeconomicus-Standardmodells, wie es in einflussreichen Ökonomie-Lehrbüchern derzeit noch gelehrt wird, aus wissenschaftlicher und didaktischer Perspektive so gravierend sind, dass es als Dreh- und Angelpunkt (sozio-)ökonomischer Bildung ausgedient haben sollte. Im Beitrag werden außerdem alternative Verhaltensmodelle diskutiert und Phänomene wie das „positionale Wettrüsten“ erläutert.

Falls durch die Lektüre von CIVES-Praxistest #5 Ihr Interesse an weiteren Beiträgen des Sammelbandes „Wirtschaft neu denken“ geweckt wurde, können Sie diesen hier herunterladen oder hier als Printversion bestellen. Weitere Beiträge der Reihe CIVES-Praxistest finden Sie hier.

„Finanzielle Bildung in der Jugend – gewappnet für die Zukunft!?“

Till van Treeck referiert bei Workshop des DIW Berlin

diw_berlin_logoAm DIW Berlin ist eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die sich dem Thema „Finanzkompetenz für alle Lebenslagen“ widmen möchte.

Den Auftakt hierzu machte am 29.11.2016 ein Workshop, der unter der Frage „Finanzielle Bildung in der Jugend – gewappnet für die Zukunft!?“ stand. Dort sollte Raum für ein Diskussion rund um das kontroverse Thema „Finanzbildung“ geboten werden: Wie ist es um die finanzielle Bildung bestellt? Wer ist für die finanzielle Bildung der Jugend verantwortlich? Wo sollte Finanzbildung stattfinden?

Prof. Till van Treeck beschäftigte sich hierbei mit dem Thema „Finanzielle Bildung im Spannungsfeld zwischen individueller Finanzkompetenz, Lobbyinteressen und wirtschaftspolitischen Kontroversen“.