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Seminar unternimmt Exkursion zum Landtag NRW

BFP-Seminar_Landtags-Exkursion_18.01.17
Das Seminar zum Berufsfeldpraktikum (BFP) in den Sozialwissenschaften hat im Januar den NRW-Landtag besucht. Unter dem Oberthema „Außerschulische Lernorte in der politischen Bildung“ trafen sich die Studierenden nach einer Einführung zur Plenararbeit im Landtag zu einem Gespräch mit Stefan Zimkeit, MdL (SPD).

Thema des Gespräches waren unter anderem der Arbeitsalltag eines Landtagsabgeordneten, die anstehende Landtagswahl im Jahr 2017, der Umgang mit der AFD sowie aktuelle Themen der Bildungs- und Jugendpolitik, z. B. im Hinblick auf die schulische Integration von Geflüchteten. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Zimkeit für das spannende Gespräch!

CIVES-Praxistest#5: Welches Menschenbild für die ökonomische Bildung?

Nicht-egoistisches Verhalten und soziale Vergleiche in der Haushaltstheorie

blinde_flecken189x294Wie hier bereits berichtet, ist gerade ein neuer, von Prof. Till van Treeck mitherausgegebener Sammelband erschienen, der 20 Rezensionen zu den in Deutschland am weitesten verbreiteten VWL-Lehrbüchern versammelt.

Dieser Band deckt auf, wo wissenschaftliche und gesellschaftliche Kontroversen in den Lehrbüchern unerwähnt bleiben. Die Autorinnen und Autoren geben damit zugleich auch Hinweise auf alte und neue Ansätze jenseits der aktuellen Standardökonomik. Daher lohnt sich ein Blick in das Buch zum Beispiel auch für Lehrkräfte, die sich auf ein Unterrichtsthema vorbereiten wollen.

cives-praxistest-5Ermöglicht durch die Veröffentlichung unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlichen wir hier den Beitrag „Welches Menschenbild für die ökonomische Bildung? Nicht-egoistisches Verhalten und soziale Vergleiche in der Haushaltstheorie“ für alle Leser*innen unserer CIVES-Praxistests als CIVES-Praxistest #5.

Till van Treeck zeigt hierin nicht nur, dass die Schwächen des Homo-Oeconomicus-Standardmodells, wie es in einflussreichen Ökonomie-Lehrbüchern derzeit noch gelehrt wird, aus wissenschaftlicher und didaktischer Perspektive so gravierend sind, dass es als Dreh- und Angelpunkt (sozio-)ökonomischer Bildung ausgedient haben sollte. Im Beitrag werden außerdem alternative Verhaltensmodelle diskutiert und Phänomene wie das „positionale Wettrüsten“ erläutert.

Falls durch die Lektüre von CIVES-Praxistest #5 Ihr Interesse an weiteren Beiträgen des Sammelbandes „Wirtschaft neu denken“ geweckt wurde, können Sie diesen hier herunterladen oder hier als Printversion bestellen. Weitere Beiträge der Reihe CIVES-Praxistest finden Sie hier.

„Finanzielle Bildung in der Jugend – gewappnet für die Zukunft!?“

Till van Treeck referiert bei Workshop des DIW Berlin

diw_berlin_logoAm DIW Berlin ist eine neue Veranstaltungsreihe gestartet, die sich dem Thema „Finanzkompetenz für alle Lebenslagen“ widmen möchte.

Den Auftakt hierzu machte am 29.11.2016 ein Workshop, der unter der Frage „Finanzielle Bildung in der Jugend – gewappnet für die Zukunft!?“ stand. Dort sollte Raum für ein Diskussion rund um das kontroverse Thema „Finanzbildung“ geboten werden: Wie ist es um die finanzielle Bildung bestellt? Wer ist für die finanzielle Bildung der Jugend verantwortlich? Wo sollte Finanzbildung stattfinden?

Prof. Till van Treeck beschäftigte sich hierbei mit dem Thema „Finanzielle Bildung im Spannungsfeld zwischen individueller Finanzkompetenz, Lobbyinteressen und wirtschaftspolitischen Kontroversen“.

Veranstaltungshinweis: „Wie geht’s? Wenig erreichte Zielgruppen der politischen Bildung – Zugangsmöglichkeiten“

Jahrestagung der Transferstelle politische Bildung

Die Transferstelle politische Bildung richtet mit ihrem Jahresthema 2016 den Blick auf Zugangsmöglichkeiten zu bisher wenig erreichten Zielgruppen der politischen Bildung. Diesem Thema widmet sich daher auch auch ihre Jahrestagung 2016, die vom 5. bis 6. Dezember 2016 in Berlin stattfindet.

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Neben Vorträgen und einer Podiumsdiskussion stehen wieder Transferdialoge mit Forscher_innen und Praktiker_innen im Mittelpunkt der Tagung. Dabei bietet sich die Möglichkeit, aktuelle Ergebnisse empirischer Forschung mit Praxiserfahrungen aus der politischen Bildung zu konfrontieren und miteinander zu diskutieren. Auch Prof. Sabine Manzel wird wieder an einem der Transferdialoge als Expertin teilnehmen.

Weitere Informationen zu Ort, Zeit und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie auf der Homepage der Transferstelle politische Bildung und dem Flyer zur Jahrestagung 2016.

Akteure außerschulischer politischer Bildung kennenlernen – Offene Seminartermine

BFP-Seminar
Die Teilnehmenden des Seminars „Vorbereitung auf das Berufsfeldpraktikum“ bereiten sich aktuell auf ihr Praktikum im Bereich außerschulischer politischer Bildung vor. Um Konzepte, Institutionen und Akteure außerschulischer Lernorte kennenzulernen, sind verschiedene Expertinnen und Experten der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung im Seminar zu Gast.

Bei den folgenden Seminarterminen, in denen externe Gäste ihre Arbeitsfelder vorstellen, sind auch Nicht-Seminarteilnehmer/innen herzlich willkommen:
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Veranstaltungshinweis: DVPB-NW-Landesforum 2016

Gesellschaftliche Bildung im Wandel – Politische Bildung im Kontext von Migration

DVPB Landesforum 2016Wie bereits im vergangenen Jahr findet auch auch das diesjährige NRW-Landesforum der DVPB erneut im Ruhrgebiet statt – diesmal wieder an der Ruhr-Universität Bochum. Eine gute Gelegenheit für zukünftige Politik- und SoWi-Lehrer*innen der UDE, diese spannende Veranstaltung des Fachverbandes für Lehrkräfte in der politischen Bildung zu besuchen. Auch wir von CIVES sind wieder vor Ort.
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Wirtschaft neu denken: Blinde Flecken der Lehrbuchökonomie

Neuer Sammelband von Till van Treeck und Janina Urban erscheint am 15. November 2016 – jetzt schon vorbestellen!

blinde_flecken395x615Seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2007 hat die Volkswirtschaftslehre viel Kritik einstecken müssen. Ein besonderer Fokus dieser Kritik liegt dabei auf der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Zu einseitige Ausrichtung am neoklassischen Mainstream, zu wenige Interdisziplinarität und nicht genügend methodischer Pluralismus lauten hier bemängelte Punkte. Diese werden insbesondere von Studierenden-Initiativen vorgebracht, die sich zum Beispiel im Netzwerk Plurale Ökonomik zusammengeschlossen haben.

cives-praxistest-5Der Beitrag „Welches Menschenbild für die ökonomische Bildung? Nicht-egoistisches Verhalten und soziale Vergleiche in der Haushaltstheorie“ von Till van Treeck in diesem Sammelband ist auch als CIVES-Praxistest #5 veröffentlicht worden und kann hier heruntergeladen werden.
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Wirtschaft als Schulfach

Prof. Till van Treeck zur Einführung des Schulfaches „Wirtschaft“ in Baden-Württemberg

van Treeck VortragMit dem Beginn des neuen Schuljahres ist in Baden-Württemberg ein neues Schulfach „Wirtschaft und Berufsorientierung“ eingeführt worden. Die WDR 5-Sendung „Leonardo“ nimmt das neue Fach unter und die Lupe und betrachtet die hieran geknüpfte Kritik.

Für einen weiteren Beitrag wurde Prof. Till van Treeck zur Einführung des neuen Faches befragt: Zwar habe er natürlich nicht grundsätzlich etwas dagegen, dass SchülerInnen mehr über Wirtschaft erfahren. Gerade die Themen Finanz- und Eurokrise sowie die wachsende Ungleichheit müssten in der Schule behandelt werde. Er sieht aber ein Problem darin, wenn Lobbygruppen durch dieses Fach an Einfluss gewinnen würden. Außerdem drohe eine einseitige, das Kontroversitätsgebot verletzende Ausrichtung des Unterrichts.

Austauschtreffen zum Praxissemester

Vernetzung SoWi September 2016Am 1. September 2016 fand an der Universität Duisburg-Essen ein weiteres Austauschtreffen zum Praxissemester im Fach SoWi statt. Wieder einmal waren neben Prof. Dr. Sabine Manzel, Dr. Dennis Neumann und Laura Möllers als VertreterInnen der sozialwissenschaftlichen LehrerInnenausbildung an der Uni auch die Fachseminarleitungen der ZfsLen sowie Lehrkräfte aus Schulen der UDE-Ausbildungsregion vor Ort. Damit waren alle Lernorte vertreten, die im Praxissemester eine Rolle spielen.

Fokusthema: Sozialwissenschaftliches Selbstkonzept“

Vernetzung SoWi September 2016Diesmal stand das Treffen – schon das fünfte seiner Art, seit das Praxissemester an der UDE gestartet ist – unter dem Fokusthema „Sozialwissenschaftliches Selbstkonzept“. Im Zentraum stand dabei die Frage, ob das „Sozialwissenschaftliche Selbstkonzept“ einen Ansatz für eine gelingende Theorie-Praxis-Brücke im Praxissemester bieten kann. Dieses Thema wurde dann zunächst im Plenum diskutiert und schließlich in Workshopgruppen genauer bearbeitet.

Die Arbeit hieran soll beim nächsten Austauschtreffen am 9. Februar 2017 fortgesetzt werden. Wir bedanken uns bei den TeilnehmerInnen für ihr Engagement und freuen uns bereits auf die Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit!

Austauschtreffen zum Praxissemester
VernetzungDie CIVES School initiiert seit ihrer Gründung im Oktober 2014 einen fachlichen Austausch der drei Lernorte, die im Praxissemester zusammen wirken. Um das neue Praxissemester stetig besser in die SoWi-Lehramtsausbildung zu integrieren, treffen sich regelmäßig die Uni-Dozierenden, die Fachleitungen der beteiligten Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) sowie die betreuenden Lehrkräfte an den Praxisschulen in der UDE-Ausbildungsregion. Beteiligte Ausbilder/innen an den Praxisschulen sind herzlich zu diesesn Treffen eingeladen und werden gebeten, sich bei Interesse mit Laura Möllers in Verbindung zu setzen.

Werkstattbericht

Seminar: Soziologische Analyse der Globalisierung und Transnationalisierung

Der Ausgangspunkt für die besondere Form, die Dr. Glaucia Peres da Silva in diesem Semester für ihr Seminar gewählt hat, war ihre Unzufriedenheit mit der üblichen Seminarvariante mit wöchentlichen Referaten. Dies ist für Dozierende wie Studierende häufig wenig motivierend, worunter auch die Qualität der Referate und der Lernerfolg leiden können.

Das Seminar

Gps_trackingBy Gpstracking1Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15262092
„Soziologische Analyse der Globalisierung und Transnationalisierung“ ist ein Seminar, das im B. A. Lehramt Sozialwissenschaften angeboten wird. Im Zentrum stehen soziologische Ansätze, die helfen sollen, die „neue Realität“ der Globalisierung begreifen zu können und sich globalen Phänomene aus verschiedenen Perspektiven anzunähern. Gerade für Studierende im Lehramt Sozialwissenschaften ist das Seminar damit von hoher Relevanz – ist doch die Behandlung des Themas „Globalisierung“ auch in der Schule vorgesehen, z. B. im Inhaltsfeld 7 in der Oberstufe.
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Hieraus entstand die Idee, ein Seminar einmal so zu organisieren, dass es auf gemeinsame Abschlussveranstaltungen in Form von „Mini-Konferenzen“ zuläuft, bei denen die Referenten und Referentinnen sich ihre Ergebnisse gegenseitig in konzentrierter Form präsentieren. Unterstützt werden diese Präsentationen durch Poster, welche die Essenz der Referate festhalten sollen; die Präsentationen werden durch Komiliton*innen leitfadengestützt begutachtet. Auf dem Weg zu diesen Mini-Konferenzen werden in jeder Seminarsitzung Gruppenarbeiten mit Werkstatt-Charakter durchgeführt. Unmittelbar vor den Mini-Konferenzen finden außerdem mehrere Sitzungen statt, in denen gemeinsam intensiv an der Referatvorbereitung gearbeitet werden kann.

Das Ergebnis spricht für sich: Zufriedene Studierende – und eine glückliche Dozentin, die begeistert von der tollen Arbeitsatmosphäre und der engagierten Seminargruppe berichtet. Der Versuch mit dem neuen Seminarformat hat sich offensichtlich bewährt.

Seminar Globalisierung

Uns interessiert natürlich noch besonders, ob sich für die Dozentin die Herangehensweise an Lehrveranstaltungen im B. A. Lehramt von der an andere Seminare unterscheidet. Dr. Peres da Silva sieht hier eigentlich keinen großen Unterschied: „Ich sehe meine Rolle nicht darin, ‚Rezeptwissen‘ zu liefern, wie man das Thema Globalisierung im Unterricht behandelt. Ich sage auch nicht: Dieses und jenes Schulbuch ist gut. Es ist mir eher wichtig, dass die Studierenden soziologische Theorien und Ansätze erlernen, die ihnen den nötigen Hintergrund liefern, um das Thema später einmal kompetent unterrichten zu können.“

Die Dozentin

Peres da Silva_320x240Dr. Glaucia Peres da Silva ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie. Ihr Forschungsinteresse gilt der Schnittstelle zwischen Kultur, Ökonomie und Politik. Neben Seminaren zu „Globalisierung und Transnationalisierung“ bietet sie auch Lehrveranstaltungen zu „Kulturpolitik und Kreativwirtschaft“ oder Einführungen in die Wirtschaftssoziologie an. Aufgrund ihres großen Engagement und ihren Leistungen in der Lehre ist sie zu einer der Preisträgerinnen des Lehrpreis der Uni Duisburg-Essen 2016 gekürt worden.
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Eine Studentin bestätigt genau dies: Die Ansätze und Perspektiven, die sie im Seminar kennengelern habe, würden ihr definitiv helfen, das Phänomen „Globalisierung“ besser zu verstehen. Dies merke sie bereits jetzt bei der Lektüre von Zeitungsartikeln.

Und auch das Seminarformat und insbesondere die Postererstellung ist bei der Seminargruppe gut angekommen. Ein andere Studentin: „Am Anfang war ich dem Ganzen eher abgeneigt, weil es nach viel Arbeit aussah. Aber gerade die Postererstellung war eine enorme Hilfe, um die mündliche Präsentation zu strukturieren und reduzieren.“

Hier können die Poster der „Mini-Konferenzen“ angesehen werden.

Die Rubrik „Werkstattbericht“

Mit der neuen Rubrik „Werkstattbericht“ wollen wir zeigen, was in der Lehre im Lehramt Sozialwissenschaften so alles passiert: Hier stellen wir besondere Seminarformate, engagierte Dozierende oder einfach Lehrveranstaltungen vor, die für die Teilnehmer*innen besonders spannend oder erfolgreich gewesen sind.Mehr erfahren...

Werkstattbericht

Posterpräsentation der Masterseminare „Armut in der Wohlstandsgesellschaft“ und „Ethnische Ungleichheit(en) im Bildungsverlauf“

Heißer geht’s kaum. 36 Grad, die Luft steht, kein Wind. Doch im Foyer von S06-Gebäude ist die Stimmung nicht gedämpft. Im Gegenteil. Die Masterstudierenden präsentieren ihre Arbeitsergebnisse lebendig und beantworten die Nachfragen der Jury und der Kommilitonen gerne.

Möglicherweise ist es das Format der Poster-Abschlusspräsentation, das für die motivierte Haltung aller Anwesenden verantwortlich ist. Jedenfalls legen das die Äußerungen von vielen Seminarteilnehmer*innen nahe: „Ein Poster ist viel übersichtlicher als eine Powerpoint. Man hat alles auf einen Blick, das hat mir bei meinem Referat geholfen. Gleichzeitig war es aber auch eine Herausforderung, weil man die Inhalte so reduzieren und auswählen muss. Eine gute Übung – auch für die Schule“, meint ein Lehramtsstudent.

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Posterpräsentation: Armut und Ungleichheit

plakat_posterpräsentation_eibertkuhnt_201516Auch in diesem Semester präsentieren die Teilnehmenden der Seminare „Armut in der Wohlstandsgesellschaft“ und „Ethnische Ungleichheit im Bildungsverlauf“ wieder die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten im Rahmen einer Posterpräsentation.

Diese findet am Dienstag, den 19.07. von 16 bis 18 Uhr im Foyer des Gebäudes S06 (Campus Essen) statt. Das beste Poster wird von einer Jury prämiert. Alle interessierten Studierenden und DozentInnen sind herzlich dazu eingeladen!